Essen packt an!

1.Platz Helfende Hand „Innovative Konzepte“ 2016

Im zweiten Anlauf nach 2015 haben wir es geschafft. Wir sind aufs Treppchen beim wichtigsten Preis für Ehrenamt im Bevölkerungsschutz in Deutschland gekommen. Und wie! Noch nie haben so viele Organisationen teilgenommen. Meist waren das die bekannten Namen wie

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Essen packt an! zu Gast bei PuMa Rheinland-Pfalz (Markus)

Wie war das gleich noch: Der Prophet zählt im eigenen Lande nichts. So kommt man sich als lokalpatriotischer Nordrhein-Westfale vor, wenn man auf Landesebene zuerst ein anderes Bundesland besuchen darf und dort über seine ehrenamtliche Arbeit im Bevölkerungsschutz vor Ort berichten darf.


Aber ich fang mal am Anfang an:
Im Juli 2015? habe ich Peter Schüssler von der Feuewehr- und Katastrohenschutzschule des Landes Rheinland-Pfalz auf der AKNZ (Akademie für Krisenschutz, Notfallvorsorge und Zivilschutz) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bad Neuenahr kennengelernt. Bei diesem Seminar haben wir einen Workshop veranstaltet, wo ich den Bürgermeister der Kommune "Bad Neuenahr-Ahrweiler" spielen durfte und Peter war der Sprecher der Spontanhelfer.
Ich konnte damals eine Menge mitnehmen, inklusive

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Preisträgerempfang "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" #100Orte16 (Astrid)

Wir durften zu der Verleihung des Publikumspreis der ausgezeichneten Orte im Land der Ideen ( #100Orte16 ) in Frankfurt fahren, um 06.00 Uhr morgens ging es los und trotz Schnee auf der Autobahn waren wir pünktlich dort.
In den Türmen der Deutschen Bank schickte man uns „immer den roten Männchen nach“. Zuerst gab es eine Führung durch die beiden Türme und dann kam endlich die Preisverleihung.


Die Laudatio für alle 100 Sieger war beeindruckend, aber als danach die Sieger der einzelnen Kategorien vorgestellt wurden, konnte man einige überraschte Gesichter sehen.
Nachdem auch der Publikumspreis überreicht worden war, konnten schon die ersten Kontakte während des gemeinsamen Essens an Stehtischen geknüpft werden. Anschließend wurde ein BarCamp durchgeführt, wo nicht nur weitere Kontakte geknüpft wurden, sondern auch versucht wurde, konkrete Fragen gemeinsam zu lösen.
Um 17.00 Uhr ging es dann hoch in den 35. Stock, die Vorstandsetage, wo man sich bei Cocktails weiter unterhalten konnte. Da wir aber noch die Autofahrt vor uns hatten und am nächsten Tag arbeiten mussten, haben wir uns verabschiedet und sind zurück nach Essen gefahren.
Insgesamt war es eine schöne Veranstaltung, die sehr informativ war und auf der wir einige neue Kontakte knüpfen konnten.
   

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Neues Lager

Wir schreiben Sommer 2016. Wir benötigen immer mehr Lager, da unser ehemaliges Hauptlager nicht mehr zur Verfügung steht müssen wir nach und nach auf verschiedene Lager ausweichen, und dies obwohl wir höchst selten Spendenaufrufe machen. Der letzte Spendenaufruf für die “Brandopfer Hamburger Str.” hat unsere vorhanden Lagerkapazitäten ausgereizt. So weit ausgereizt, dass wir auch viele uns eigentlich kurzzeitig zur Verfügung gestellten Lagermöglichkeiten der Essener Bürger endlich sortieren und leerräumen sollte.
Die Lagersuche gestaltete sich äusserst schwierig. Denn es ist nicht leicht in Essen gute Gewerbeimmobilien zu finden, wo man Kleidung, Haushaltswaren & Co lagern kann. Entweder zu teuer, oder “Ratten-Alarm” im Haus, zu enge Gänge oder die Vermieter meldeten sich überhaupt nicht mehr. Alles ziemlich merkwürdig. Als eigentlich schon 3 nach 12 war meldete sich eine Freiwillige, die gerne bei der Tiertafel mit anpacken möchte und rein zufällig hatte sie Ideen und Möglichkeiten für ein passendes Lager.  Am 27.10.2016 konnten wir das Lager besichtigen und fühlten uns direkt wohl, größer und geräumiger als das bisherige. Ein echter Glücksgriff, der uns mit unter 2€ pro qm nicht arm macht und wir jedem Spender in die Augen schauen können. Der Mietpreis war für Immobilien dieser Art schon höher. Hier können wir auch der Vermieterin nur Danke sagen für ihr soziales Herz. Das Plumpsen vieler an der Suche Beteiligter war sicherlich bis nach wo auch immer hin zu hören.


Ein kurzer Anruf bei unserem Partner für

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Fachtagung Katastrophenvorsorge 2.-3.11. 2016 in Berlin auf Einladung des DRK Teil 7 -Fazit- (Micha)

Fazit

Meine Ideen, die ich mir zurechtgelegt hatte, waren irrelevant, da die Themen doch recht akademisch und wissenschaftlich angegangen wurden.
Viel wichtiger war in diesem Zusammenhang, wie EPA eben „Menschlich“ und „Technisch“ funktioniert, wenn eine Lage auftritt. Da habe ich viel erklärt und große Augen geerntet.

Es ist also im Katastrophenfall viel zu wenig klar und geregelt. Die klassischen Organisationen bauen sich immer tollere Strategiepläne, vergessen aber, dass die Menschen auf der Straße sich dort nicht widerfinden.



Und das haben viele inzwischen schmerzlich gemerkt und suchen

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Fachtagung Katastrophenvorsorge 2.-3.11. 2016 in Berlin auf Einladung des DRK Teil 6 (Micha)

So….jetzt aber mein zweiter Workshop

„Social Media“ und „Sozialraum“ - Bedeutung dieser Konzepte für eine effiziente Katastrophenvorsorge
Matthias Max, Anne Moll, Louisa Schneider, Deutsches Rotes Kreuz,
in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena



„Social Media“ und „Sozialraum“ sind beides Begriffe, die auf den ersten Blick nicht sofort mit Katastrophenschutz und Katastrophenvorsorge verbunden werden. Im Workshop werden sowohl Erfahrungen aus nationalen und internationalen Katastropheneinsätzen sowie aktuellen Forschungsergebnissen präsentiert, die zeigen, wieso sie –sozusagen auf den zweiten Blick – durchaus relevant

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Fachtagung Katastrophenvorsorge 2.-3.11. 2016 in Berlin auf Einladung des DRK Teil 5 (Micha)

OK..ich darf weitermachen :)
Wir bekommen einen Vortrag von Irina Zodrow von der UN zum aktuellen Stand der weltweiten Einführung des Sendai Frameworks.

http://www.unisdr.org/we/coordinate/sendai-framework

Sehr trocken, aber an sich gut, um globale Standards bei der Katastrophenvorsorge insgesamt mal irgendwie messbar zu bekommen.

Und wenn man mal um die Ecke denkt, auch sehr relevant für EPA

Fachtagung Katastrophenvorsorge 2.-3.11. 2016 in Berlin auf Einladung des DRK Teil 4 (Micha)

Abendveranstaltung



Wir wurden von Kaltstart http://www.kaltstarthalle.de/, einem Improvisationstheater, bespaßt. Ratet mal, wer mit spontanen Wortfindungen soufflieren durfte?

Abendessen mit Kaminrunde, sehr interessant, auch sehr global und politisch, aber ganz normale Menschen. Hat also Spaß gemacht und EPA bleibt als genial aber präventiv unkalkulierbar in den Köpfen der Tischnachbarn.

Fachtagung Katastrophenvorsorge 2.-3.11. 2016 in Berlin auf Einladung des DRK Teil 3 (Micha)

It’s  Workshop Time !



Dr. Schmitt vom Innenministerium Hessen und Herbert Saurugg moderieren.

Sehr nette Website von ihm übrigens : http://www.herbert.saurugg.net/strom-blackout

Es erfolgt eine Darstellung der aktuellen Herausforderungen im europäischen Stromversorgungssystem und der möglichen gesellschaftlichen Folgen eines Blackouts.
Hierauf basierend wird die Arbeitsgruppe Strukturen und Prozesse der organisationsübergreifenden Katastrophenvorsorge und -bewältigung für kritische Infrastrukturen ausgelotet. Dabei sollen

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Fachtagung Katastrophenvorsorge 2.-3.11. 2016 in Berlin auf Einladung des DRK Teil 2 (Micha)

 

.... OK….Das DRK hat schon was gedruckt 

 

Start der ersten Vorträge vor den Workshops…..

Insgesamt bekommt man schon den starken Eindruck, dass viele der Teilnehmer hier sich bereits kennen und es sich um eine „eingeschwungene“ Truppe handelt. Warten wir mal ab.

Nach der Eröffnung wurde das Thema der internationalen Katastrophenvorsorge durch das Auswärtige Amt dargestellt. Innerhalb der Eröffnungsphase ist tendenziell zu erkennen, dass hier ein sehr weit gegriffener Zusammenhang im Fokus steht. Also Themen wie Sendai-Framework und globale Situationen im Sinne von UN und Fundraising.

Der Direktor von Alnap http://www.alnap.org/ , der DRR (Disaster Risk Reduction) vorgestellt hat, beschreibt hier treffend die anfallenden Themen und Herausforderungen, die bei einer internationalen Katastrophe entstehen, und wie man die Auswirkungen durch die konsequente Anwendung und Nutzung von DRR signifikant reduzieren kann.
Interessanter Ansatz, aber aktuell für die lokale Sichtweise von EPA -gut zu wissen, dass es solche Ansätze gibt- aktuell in Essen etwas weit weg :-)


Ahh doch relevant! Globale

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