Essen packt an!

Orga - Protokoll "Ehrenamt" Flüchtlingshilfekonferenz der Piraten NRW

"Flüchtlingshilfekonferenz" der Piratenpartei NRW
Gruppe „Ehrenamt“
In der Gruppe waren Mitglieder von „ Essen packt an“, von der studentischen Flüchtlingshilfe Kleve, von der Flüchtlingshilfe Hamm e.V., aus einer Flüchtlingsinitiative in Neukirchen-Vluyn und von WelcomeNews aus Essen.

Einigkeit
Alle Teilnehmer bemängeln die schlechte Kommunikation zwischen den einzelnen Hilfsprojekten und besonders auch die mangelnde Kommunikation zwischen der Stadt und den einzelnen Initiativen.
Alle wünschen sich mehr Austausch untereinander. Die Vernetzung ist schlecht, zumindest ausbaufähig.
Alle nervt das Thema Haftung, alle nervt die lahme Verwaltung, dass für jede Kleinigkeit eine Ausschreibung her muss. Die „offiziellen“ Helferseiten, auf denen man sich registrieren kann, haben eine Reaktionszeit von ca. 5 Wochen. Die bringen
nichts, wenn Helfer jetzt und hier helfen wollen.

Uneinig
waren sich die Teilnehmer darüber, welche Rechtsform man für eine Initiative wählen sollte, damit man zumindest einen Teil der oben genannten Probleme umschifft.
Martin (Flüchtlingshilfe Hamm e.V.) empfiehlt dringend

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 30.09.2015

Animiert von unserer Aktion „Essener Kinder kochen für Obdachlose“ bot sich die Realschule am Schloß Borbeck auch an für unsere „Warm durch die Nacht Tour“ zu kochen. In der Küche waren Yaren, Amar, Andrea und und Dalya mit der Herstellung des Wirsing-Eintopfes beschäftigt. Die Suppe wurde uns wie zuvor schon bei der Kita oder auch wie in den Essener Topp-Restaurants "Sengelmannshof" und "Bonner Hof Bienvenidos" gespendet. Gespendet für die gute Sache.


Mit diesem Wirsing-Eintopf begannen wir unsere Tour am Café Nord, wo uns allerdings, wie jedes mal um den 1. des Monats, nur wenige Hungrige erwarteten. Wir gaben Speisen und Getränke aus.
Da wir Hand in Hand arbeiteten, konnten wir zügig in Richtung Marktkirche gehen. Dort angekommen, bot sich uns das gleiche Bild wie zuvor am Rheinischen Platz. Kaum einer hatte sich dort eingefunden. Die Ausgabe an die wenigen Bedürftigen nahm nur

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Kultur - EPA präsentiert Kulturpott.ruhr in der WiederbrauchBAR


Du kennst Kulturpott.ruhr nicht? Das ist der neue Name der KulturlogeRuhr. Ich persönlich finde den neuen Namen viel passender. Passender weil er nicht so elitär klingt und viele die sich vorher nicht anmeldeten sich hoffentlich jetzt anmelden! Ich würde mich sehr freuen.

Was hat ESSEN PACKT AN! mit Kultur zu tun?
Kulturteilhabe ist ein Menschenrecht. Nicht mehr und nicht weniger. Somit ist der Hintergrund eigentlich sehr eindeutig.... Eigentlich! Denn als ich persönlich vor ca. 12 Monaten auf der Ehrenamtsmesse in Essen war entstand der Kontakt eigentlich aus Eigennutz. Eigennutz für ESSEN PACKT AN! Viele der ehrenamtlich Aktiven sind mittellos und fallen unter die Grenze für die Kulturteilhabe-Organisation. Sinn und Zweck war es nur den Menschen was zurückzugeben die sich für ihre Stadt aufopferten. Es entstand wie so oft aber eine Freundschaft. Eine Freundschaft zwischen niederschwelligem Ehrenamt wie uns und einer "etablierten Organisation".

Wer soll sich bei der Kulturpott.Ruhr melden?
JEDER der an kulturellen Angeboten im Ruhrgebiet interessiert ist und dem das nötige Kleingeld fehlt. (Die aktuelle Grenze liegt bei 960 Euro) Es geht nicht nur um das Aalto, die Philarmonie, auch Rot-Weiss Essen ist Kultur. Kultur in Reinkultur!

Warm durch die Nacht - Tourbericht 28.09.2015 von Elke

Wie gewohnt, starteten wir am Rheinischen Platz. Dort wurden wir bereits von einigen Menschen erwartet. Sie erhielten von uns Ravioli sowie Hühnersuppe. Desweiteren bekamen sie, wie üblich, heiße Getränke. Auch diverse Kleidungsstücke, Decken sowie Hygieneartikel gaben wir heraus. Auf dem Weg in Richtung Marktkirche begegneten wir einigen Personen, die schon desöfteren von uns beköstigt wurden. Wir sagten, dass die nächste Ausgabe an der Marktkirche erfolge und sie kamen dorthin. An diesem Standort begann ein regelrechter Run auf unseren Bollerwagen. Wir konnten gar nicht so schnell reagieren wie man uns bedrängte. Als wir dieser Situation Herr geworden sind, indem darum gebeten wurde etwas Abstand zu halten, funktionierte die Ausgabe der gewünschten Sachen reibungslos. Auch hier waren die warmen Speisen und Getränke sehr begehrt. In Höhe des Burgplatzes war nicht so viel Betrieb. Einige wenige Anwesende wurden dort von uns versorgt und relativ zügig setzten wir unseren Weg in Richtung Hauptpost fort. Dort angekommen, fanden sich schnell die gewohnten Personen an unserem Suppenfahrrad ein und nahmen die von uns gereichten Nahrungsmittel entgegen. Auf der gesamten Tour trafen wir wieder auf Hundebesitzer, die für ihre vierbeinigen Lieblinge sehr gern Futter und Leckerbissen mitnahmen. Der Hunger war dieses Mal so groß, dass wir auch die im Fahrrad als Reserve befindliche Kartoffelsuppe aufbrauchten. Auf dem Rückweg gaben wir dann noch den allerletzten Rest unserer Suppe aus, verteilten noch Brot an Bedürftige und kehrten dann, bis auf einige Brotscheiben, komplett leer zurück und die zufriedenen Gesichter der Menschen waren wieder einmal der beste Beweis dafür, dass das Suppenfahrrad und alles, was damit verbunden ist, dringend benötigt und sehr gern angenommen wird.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 25.09.2015 von Elke

Wie gewohnt, starteten wir am Nord und reichten den wenigen Menschen, die dort warteten, eine heiße Suppe. Dieses Mal boten wir Erbsen- und Bohneneintopf an. Dazu gab es Brot oder Brötchen. Auch für die anwesenden Hunde hatten wir einen Leckerbissen und etwas Futter parat. Unser G. war wieder mit von der Partie und begleitete uns auf der gesamten Tour. Wie üblich zogen wir die Viehofer Straße hoch bis zur Marktkirche und gaben dort an etliche Hungrige Speisen sowie gewünschte Kleidung und Schuhe aus. Unser nächster Anlaufpunkt war wieder einmal auf der Höhe vom Burgplatz. Auch dort wurden wieder ein paar Bedürftige versorgt und im Anschluss daran machten wir uns auf den Weg zum letzten Standort vor der Hauptpost. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf S., der ebenfalls für eine heiße Suppe dankbar war. Am Hauptbahnhof gab es, wie so häufig in letzter Zeit, nicht so viel Andrang. Es verteilte sich gleichmäßig. Immer wieder fanden sich Menschen am Suppenfahrrad ein, die dann von uns beköstigt wurden. Viele von ihnen benötigten Pullover und auch Socken. Diesen Wünschen konnten wir nur teilweise nachkommen, da mittlerweile einiges von den gespendeten Sachen zur Neige geht. Einige Passanten betrachteten unser Fahrrad wieder einmal und erkundigten sich nach EPA. Wir gaben gern Auskunft und es gab Spenden. Auf dem Rückweg trafen wir noch auf einen Mann, der auf dem Boden saß und offensichtlich gar nichts hatte. Wir erkundigten uns, ob wir ihm mittels einer Suppe etwas Gutes tun könnten. Dankbar und voller Freude nahm er sie, sowie einen Kaffee an. Auch eine Decke wechselte den Besitzer und er bedachte uns mit einem Blick, der wieder einmal unersetzlich war. An der Marktkirche kauerte einer von denjenigen, die von uns vorher schon mit Suppe versorgt wurden. Auch er bekam noch eine Decke, die er dankend entgegen nahm. Diese Tour brachte wieder zum Ausdruck, wie WENIG für einige doch VIEL sein kann und wir freuen uns auf die nächsten Touren. Obwohl so vieles gleich ist, ist jede Tour doch individuell.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 24.09.2015 (Extra-Tour: Kinder für Obdachlose )

Extra-Tour: Essener Kinder für Obdachlose
Großzügig hatten im Vorfeld die Eltern der Evangelischen Kindertagesstätte Schniedtkamp der Kirchengemeinde Katernberg Gemüse gespendet und den ganzen Vormittag hatten emsige kleine Kinderhände es geputzt und geschnibbelt und daraus eine köstliche Gemüsesuppe für die Obdachlosen in der City gekocht. Am Mittag durfte unsere Cristina die Suppe abholen und die Kinder gaben auch noch selbstgemalte Bilder mit, um unsere Lieben damit zu erfreuen und zu grüßen.


So war unser Suppenfahrrad schnell vorbereitet, wir mussten nur noch die gefüllten Behälter in den Wärmecontainer setzen. Schnell kroch uns der köstliche Duft in die Nase und auch uns lief das Wasser im Mund zusammen. Wir waren uns sicher, das würde ein besonderes Gourmet-Erlebnis werden für unsere Leute werden.
Und genau so kam es dann auch. Sie waren geradezu gerührt, dass Kinder für sie gekocht hatten.
Zu hören waren „Ohs“ und „Ahs“ und „Boah, ist die lecker!“ Viele nahmen einen Nachschlag, einer aß sogar 4 Portionen. Ein junger Mann erklärte uns: die Suppe bekäme von ihm 2 ½  Michelin Sterne.  Und wenn man bei Wikipedia mal nachliest, was das bedeutet ( ein Stern – „Eine sehr gute Küche, welche die Beachtung des Lesers verdient“ /  zwei Sterne – „Eine hervorragende Küche – verdient einen Umweg“ /  drei Sterne – „Eine der besten Küchen – eine Reise wert“) hat er die Kinder damit zu Sterneköchen gekürt.
Begeistert schauten

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 21.09.2015 von Elke

Wie gewohnt, starteten wir unsere Tour am Café Nord, wo uns bereits einige wenige Hungrige erwarteten. Birgit teilte wie immer die Speisen aus. Dieses mal gab es Ravioli und Hühner-Reistopf. Nachdem alle versorgt waren, gingen wir in Richtung Marktkirche, wo wir sonst stehen. Dieser Platz war frei, aber davor fand, wie jeden Montag, die Montags-Demo statt. Wir gaben Speisen und Getränke sowie diverse Kleidung z. B. von Birgit gespendete Socken, aus. Als die Montags-Demo uns entdeckte, kam einer von ihnen zu uns und fragte, ob wir bereit wären, ein paar Worte über EPA, warm durch die Nacht und das Suppenfahrrad zu sagen. Dieser Bitte kamen wir gerne nach. Und so erhielten wir ein paar Geldspenden. Desweiteren verteilten wir an Interessierte Flyer. Zum Abschluss wurden wir darauf angesprochen, ob es möglich wäre, dass wir immer zu der Zeit, wenn die Montags-Demo ist, zugegen sein könnten, da dort auch etliche Bedürftige wären. Wir erklärten, dass wir das Anliegen gern weiterleiten würden. Danach gingen wir weiter in Richtung Lichtburg, wo ebenfalls nur wenige Menschen von uns versorgt werden mussten. Wie gewohnt, erwarteten uns die meisten Hungrigen wieder einmal am Hbf, wo wir unseren gewohnten Standort vor dem Eingang der Hauptpost einnahmen. Es gab diverse Gespräche und plötzlich sagte Elli, dass im Bereich des Aufzuges eine hilflose Person auf dem Boden lag. Chris wählte daraufhin die Notrufnummer und der Mann wurde ins Krankenhaus verbracht. Es war wieder einmal ein gutes Gefühl, wenn man sehen und spüren kann, wie eine heiße Speise oder ein Getränk, Menschen zufrieden macht. Es war eine angenehme und im großen und ganzen ruhige Tour. Wir bekamen etliches positives Feedback und freuen uns auf die nächsten Touren.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 19.09.2015 von Elke

Dieses Mal konnten wir den Menschen, die von uns beköstigt werden, einen ganz besonderen Genuss zuteil werden lassen. Dank einer großzügigen Spende des Restaurants "Bonner Hof" in Essen-Kettwig gab es ein köstliches Chili con Carne. Birgit hat das Essen geholt und als es auf dem Fahrrad deponiert war, zogen wir auch schon los zum Café Nord. Dort saßen bereits einige Personen, die wir teilweise noch gar nicht kannten. Mit Heißhunger aßen sie die von uns ausgegebenen Speisen. Nachdem alle versorgt waren, gingen wir in Richtung Marktkirche, wo wir sonst stehen. Dieser Platz war durch etliche Aktivitäten wie Abbau von Fahrgeschäften und den Marktständen, die sich dort befinden, für uns nicht zu nutzen. Wir positionierten uns dann auf der gegenüberliegenden Seite. Der Duft des wunderbaren Chili con Carne ließ auch vorbeigehende Passanten auf uns aufmerksam werden. Desöfteren wurden wir angesprochen. Wir erklärten, dass wir Menschen versorgen, die ohne Obdach sind und sie fanden das sehr gut und zollten uns Hochachtung. Nachdem auch dort alle versorgt waren, zogen wir weiter in Richtung Hauptbahnhof. Wir machten den nächsten Halt etwas weiter oben als sonst, da das Geschäft an dem wir sonst stoppen, noch geöffnet hatte. Der Andrang dort war nicht so groß wie erwartet, sodass wir den Verdacht hatten, dass die Bedürtigen, um das Bild von Essen zu beschönigen, der Innenstadt verwiesen wurden. Dieser Gedanke erwies sich jedoch als nicht richtig. Am Hauptbahnhof erwarteten uns etliche hungrige Menschen. Das Chili con Carne ging so schnell

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 18.09.2015

Auch heute waren wir vorbereitet, denn es stand wieder ein Geburtstag an. Unser M. wurde 60.
Auch er sollte an seinem Ehrentag entsprechend gefeiert werden und im Mittelpunkt stehen, obwohl wir uns bis zum Beginn der Tour gar nicht sicher waren, ob wir ihm überhaupt begegnen würden.

Zu unserer großen Überraschung saß er aber dann gleich um 18 Uhr am Nord und wartete auf uns. Nun galt es, schnell unsere Geburtstagsgirlande auszupacken und die Wunderkerzen anzuzünden, denn er kam bereits auf uns zu. Natürlich sangen wir auch ihm ein Geburtstagslied. Er hat sich wahnsinnig gefreut. Alle hatten für ihn eine Geburtstagskarte unterschrieben und wir überreichten ihm als Geschenk eine kleine Taschenlampe und ein kleines Handtuch gestaltet in Form eines Tortenstückes, was uns seinerzeit die Hökes-Apotheke in Freisenbruch gespendet hatte, um einzelnen einmal eine besondere Freude machen zu können. Auch ein besonders schicker Pullover ging in seinen Besitz über. Er bedankte sich herzlich und hat uns dann die gesamte Tour begleitet.

Heute gab es Hühnersuppe und Ravioli mit Rindfleisch, so dass auch unsere muslimischen Freunde ohne Bedenken zugreifen konnten.

Unser Bollerwagen war packevoll mit teilweise vorbestellten Sachen, Decken, Schlafsäcken warmen Pullovern. Ein Hackenporsche war komplett gefüllt mit Schuhen, leider hatten

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 15.09.2015

Eine ganz besondere „Geburstagstour"

Schon lange gehört zu unseren Stammgästen  G. und ich habe schon oft von ihm erzählt. Er begleitet uns oft während der gesamten Tour und hat uns schon regelmäßig  geholfen, den Bollerwagen zu ziehen. Ein ruhiger, freundlicher Mann, der unsere Nähe und die Gespräche immer sehr genießt. Eigentlich gehört er schon fast zum Team.
Nun war sein Ehrentag und wir hatten uns gut vorbereitet auf dieses besondere Ereignis, denn unser G. wurde 50 und deshalb sollte es ein ganz besonderer Abend für ihn werden.
Schon Stunden vor der Tour wurde für ihn einiges eingestielt und ausgeheckt: G. wurde mittags abgeholt und bekam einen neuen Haarschnitt und eine Tasse Kaffee.  Anschließend wurde er neu eingekleidet und sah nun so verändert aus, dass ihn in der City viele gar nicht erkannten.
Am Nord erwartete ihn nun das gesamte Team mit einer Girlande und Wunderkerzen um ihm zu gratulieren. Wir sangen ihm ein Geburtstagslied und ließen ihn hochleben. Dann bekam er einen sogenannten Abraham überreicht, ein Gebäckstück einer Werdener Bäckerei und eine selbst gestaltete Warm durch die Nacht-Geburtstagskarte, von allen unterschrieben. Unser G. war baff und alle anderen hungrigen Leute mussten sich dann etwas gedulden, denn zunächst sollte er im Mittelpunkt stehen.
Dieses Mal wurden wir auch begleitet von Schülerinnen der Medienklasse des Berufskollegs Essen-Ost, die zum Thema Obdachlosigkeit ein Video drehen wollten und sich deshalb an uns gewandt hatten.
Sehr rücksichtsvoll und diskret hielten sie sich im Hintergrund, um den normalen Tourenablauf nicht zu stören. Gefilmt wurden die Aktivitäten des Teams und kurze Interviews, mit Teamern und als Ausnahme mit dem Obdachlosen J., der sich zum wiederholten Male gerne dazu bereit erklärte und ganz stolz darauf war, dass er der erste war, der im Dezember einer Warm durch die Nacht-Tour begegnete und die Leute aufklären konnte, wo sie überall Bedürftige antreffen könnten.
Interessant war für die Schülerinnen dann sicher auch die Diskussion, die wir mit einem Passanten hatten, der mit dem typischen Vorurteil „arbeitsscheu“ sich zu Wort meldete und mit dem Ingrid dann länger sprach und ihn aufklärte über die Probleme unserer Obdachlosen.

Am Nord freute sich S. über die Suppe, aß mit großem Appetit  und fragte dann gleich noch nach einem Nachschlag. Er habe schon zwei Tage nichts mehr gegessen, erzählte er uns. Also packten wir ihm auch noch Brot ein.
Nachdem wir dort alle hungrigen Leute versorgt hatten, zogen wir weiter zur Marktkirche. Dort war dieses Mal nicht ganz so viel

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