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Warm durch die Nacht - Tourbericht 14.11.2015 von Elke

Unsere Tour von Freitag, die wir aufgrund des Wetters bereits am Nord abgebrochen hatten, fand ausnahmsweise mal wieder an einem Samstag statt. Mit dem gründlich gereinigten Suppenfahrrad und einem komplett neu sortierten Bollerwagen begannen wir sie, wie jedes Mal, am Rheinischen Platz. Es waren nur ganz wenige, die dort versorgt werden mussten. So konnten wir sehr bald den Weg in Richtung Marktkirche fortsetzen. Schräg gegenüber nahmen wir auch dieses Mal unseren Platz ein. Einige Passanten erhielten einen Flyer und es gab wieder Redebedarf bezüglich der Organisation EPA sowie die Frage nach einer Spendendose. Auch unser Bollerwagen mit Heißgetränken und Kleidung war sehr schnell umringt. Dadurch, dass er übersichtlich sortiert war, konnte eine zügige Abwicklung durch das mittlerweile gut aufeinander eingespielte Team erfolgen. Als ersichtlich war, dass keiner mehr kommt, gingen wir zum nächsten und letzten Standort vor der Hauptpost. Auch hier waren sehr wenig Menschen, die eine heiße Mahlzeit brauchten. Aus diesem Grund begaben sich zwei Tourengänger auf den Weg zum Hbf. In der Bahnhofshalle trafen sie zumindest zwei Personen, die ziemlich hungrig zu sein schienen. Auf ihre Nachfrage, ob sie eine Suppe oder ein heißes Getränk wollten, folgten sie uns umgehend und nahmen das Angebot sehr gern an. An diesem Tag haben wir nicht ganz so viel wie sonst verteilen können, aber so wurden wenigstens einige Restbestände von Konserven aufgebraucht. Es waren Linsen- und Kartoffelsuppe sowie Nudel-Tomatentopf, die in den Behälten des Suppenfahrrades gefüllt wurden. Auf dem Rückweg trafen wir noch auf zwei bekannte Gesichter in Höhe des Burgplatzes und reichten ihnen ebenfalls eine warme Mahlzeit. Auf der Viehofer Straße begegnete uns noch ein Ofw'ler, der erst ganz kurz ohne Obdach ist. Er erzählte uns von seinen Therapieplänen und seinen verzweifelten Versuchen nach der Suche einer Wohnung. Auch er bekam von uns eine heiße Speise. Zum Abschluss der Tour wurde das Fahrrad gereinigt und zu seinem Standort zurückgebracht.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 11.11.2015 von Elke

"Trauer"

Wie schon vorab bekannt gegeben wurde, fanden sich alle vor der Kreuzeskirche ein, um an der Trauerfeier für Detlef D., einem Gast der ersten Stunde von „Warm durch die Nacht“, teilzunehmen. Diese wurde abgehalten von dem Pfarrer der Kreuzeskirche, Steffen Hunder. Die musikalische Untermalung fand durch unseren Rubito und Judith statt. Beide trafen mit ihren Gitarrenklängen und Judith zusätzlich mit dem Gesang den richtigen Nerv. Die ausgewählten Lieder passten wunderbar zum Anlass und ich bin mir dessen sicher, wenn Detlef uns gesehen und gehört hätte, er wäre sehr gerührt gewesen. Jeder Teilnehmer entzündete an der Osterkerze ein Teelicht und positionierte es auf einem bereitgestellten Globus. Er war zum Schluss komplett gefüllt und die letzten Teelichter wurden auf dem Boden abgestellt. Im Anschluss an den Gottesdienst begaben wir uns zur WiederbrauchBAR. Dort stand bereits das Suppenfahrrad und die Behälter waren gefüllt mit einem sehr guten Spitzkohl-Eintopf, der dieses Mal wieder von der Realschule am Schloss Borbeck gespendet wurde. Das Besondere an dieser Tour war, dass wir als Trauergesellschaft dieses Mal gemeinsam gegessen haben. Obwohl sie mehrfach informiert wurden, kamen leider nicht viele der uns bekannten Gesichter zu uns. So kam es, dass wir das Essen in Eimer umfüllten und das Fahrrad gesäubert sowie zum Standort gebracht wurde. Unser ganz besonderer Dank gilt Steffen Hunder, sowie Judith und Rubito für die emotionalen Erlebnisse während des Gottesdienstes

Warm durch die Nacht - Tourbericht 06.11.2015 von Elke

Wie jedes Mal fanden wir uns um 18.00 Uhr am Rheinischen Platz ein. Die Behälter des Suppenfahrrades waren bis zum Rand gefüllt mit einem verführerisch duftenden Rosenkohl-Eintopf, der wieder einmal eine Spende des Restaurants " Bonner Hof " in Essen-Kettwig war. Da wir nicht alles hineinbekommen hatten, war noch Nachschub unten im Fahrrad verstaut worden. Die Menschen, die bereits in Wartestellung dort standen, kamen zügig zu uns und bekamen, zusätzlich zum Eintopf und den Getränken auch noch einige Leckereien wie z. B Marzipan und Obst bzw. Apfel-Schnecken und Mohn-Strietzel. Diese bekamen wir kurz vor der Tour von einem Mitarbeiter der Essener Tafel geliefert. Hier wurden uns auch noch diverse warme Pullover gespendet, die direkt auf unserem Bollerwagen verstaut wurden. Leider konnten wir auch dieses Mal dem Wunsch nach Schuhen in der Größe 44 und 45 nicht nachkommen, da diese sehr selten abgegeben werden. Bezüglich des ehemaligen Ofw'lers Detlef D., der kürzlich ums Leben kam, erfuhren wir, dass die Trauerfeier am 11.11.2015 um 16.30 Uhr in der Kreuzeskirche stattfinden soll. Die gesamte Tour nutzten wir zur Weitergabe dieser Information. Am nächsten Standort, auf der Höhe der Marktkirche fiel uns ein Mann auf, der

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 02.11.2015

Dieses Mal hatten wir verschiedene Speisen im Angebot, da noch Reste von anderen Touren übrig waren. Zuerst boten wir Ravioli mit passierten Tomaten und Bohneneintopf an. Dieses Essen war, bis auf die Ravioli am Rheinischen Platz bereits fast aufgebraucht. Auch warme Jacken und Pullover wurden dort an die wartenden Menschen verteilt. Einer der Ofw'ler entschuldigte sich bei uns, dafür, dass er ein paar Tage zuvor Krawall am Suppenfahrrad gemacht hat. Dieses Verhalten hat uns sehr beeindruckt und gefreut, denn es beweist, wie sehr wir wertgeschätzt werden. Auch an der Porschekanzel bot sich uns das gleiche Bild. Wir hatten die Befürchtung, dass die Löffel evtl. nicht reichen würden und so besorgte eine des Teams schnell noch zusätzliche Löffel, wobei dann auch noch eine LED-Leuchte, die mit Batterie funktioniert, in den Einkaufskorb wanderte. So haben wir noch etwas zusätzliche Beleuchtung, falls notwendig. Auch dort fand unser Essen wieder großen Anklang. Am Hauptbahnhof gab es dann auch noch diverse Spenden in Form von Hundefutter und einigen Süßigkeiten. Wir verteilten mittlerweile Kartoffelsuppe und Erbseneintopf, da der Rest bereits verspeist war. Natürlich gab es an jedem der Standorte auch wieder heiße Getränke und Brot, Teilchen und auch Stuten. Leider konnten wir wieder nicht alle Wünsche erfüllen. Es wurde nach Herrenjacken und -hosen gefragt. Wir hatten vorwiegend Damenbekleidung auf unserem Bollerwagen. Aber teilweise wurden sogar diese noch abgegeben und sofort angezogen. Es war wieder einmal eine schöne und ruhige Tour, von der alle Beteiligten befriedigt sagen können. .. es war schön dabei gewesen zu sein. Ich persönlich wünsche jedem, dass er irgendwann und irgendwo einen Platz findet, von dem er sagen kann... hier ist mein Zuhause.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 26.10.2015

Viel Aufregung und Überraschungen
Der Tag hatte ja schon so aufregend angefangen mit der Verleihung des Essener Solidaritätspreises am Mittag. Und das haben wir auch selten, dass zur Tour mehr Leute erscheinen, als ursprünglich angemeldet, aber beflügelt von der Stimmung rund um die Preisverleihung hatten sich einige dann noch spontan entschlossen, die Tour mitzugehen. So waren wir ein großes Team und es sollte sich schnell herausstellen wie gut und nötig das war.
Pünktlich um 18 Uhr starteten wir. Wir waren vollgepackt mit Kleidung. Vieles in Extrataschen, weil es gar nicht auf den Bollerwagen passte. Dick wattierte Winterjacken und Wolldecken nehmen nun mal deutlich mehr Raum ein als T-Shirts und Sommerkleidung. So gab es keinen aus dem Team, der nicht irgendetwas zog oder trug und auch M. und G. unterstützten uns wieder von Anfang an und blieben bis zum Schluss dabei. Ich kann mir inzwischen eine Tour ohne die beiden gar nicht mehr vorstellen.
Eigentlich hatten wir wieder reichlich Brot und Gebäck von der Bäckerei Förster dabei. Aber, als hätten wir eine Vorahnung gehabt, teilten wir zu Beginn der Tour die größeren Packungen mit Brot oder Stuten noch in mehrere kleine Portionstütchen, um mehr Leute damit versorgen zu können.


Und dann ging es los. Schon vor dem Café Nord hatten wir

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