Essen packt an!

Cola-Tourbericht 8.5.2018 (Britta)

Teilnehmer waren Hotti, Yvonne, Nora, Christian und ich, ...Britta.
Es gab Linsensuppe vom Haus Reichwein Essen und das warme Wasser haben Cafe Solo Essen Kettwiger Str. und Abia - Lounge gerne für uns gespendet. Es gab eine ganze Kiste Bananen von der Essener Tafel. Die Bananen wurden gerne und dankend genommen, da es nicht immer Obst gibt. Wir verteilen ja während der Tour auch kalte und warme Getränke.

Was wie immer auffällt: Jede Tour ist besonders und es gibt immer wieder tolle Gespräche und wir geben nicht nur Essen und Getränke aus.
Wir haben ein Ohr für Probleme und versuchen, auf jeden einzugehen und das Gefühl zu vermitteln, dass der Mensch gegenüber ein Mensch ist und wertvoll. Jeder auf der Straße Lebende oder Bedürftige hat seine Geschichte und wir erfahren bei den Touren oft Hintergründe, die mich schwer schlucken lassen und wo Gänsehaut aufkommt oder auch Traurigkeit und Tränen kullern.

Nichtsdestotrotz sind wir mit unserem Herzen auf Tour und bewegen etwas, weil wir was tun und nicht wegschauen. Wegschauen ist einfacher, aber hilft niemandem. Ich persönlich kann nur für mich reden: Dienstag gehört für mich die Tour zu meinem Tag und ich möchte keine einzige Tour mit tollen Menschen missen.

Wer mal mit uns gehen möchte: Wir freuen uns über Hilfe. Kleinigkeiten können Berge versetzen und Hunger tilgen und ein Gespräch kann unendlich hilfreich sein und nicht nur um zu helfen, sondern, um eine andere Sichtweise zu bekommen.
In diesem Sinne Dienstag wieder und wieder.
LG Britta

Warm durch die Nacht - Tourbericht 05.05.2018 von Nora

Ich bin leider nicht bei den Vorbereitungen in der Garage gewesen, sondern bin um 18 Uhr zur Gertrudis-Kirche gekommen, wo 2 Minuten später Dirk, Christiane, Hotti, Adham und Agnes um die Ecke kamen.
Ein kurzes Begrüßen und wir begannen.



Nach und nach kamen schon die Ofwler zu uns. Ich hatte wie immer ein offenes Ohr für alle. Das Essen vom Restaurant Hülsmannshof war sehr lecker.

Leider waren wir wieder zu wenig Helfer, sodass Hygiene-Artikel und Kleidung nicht mitgenommen werden konnten. Wir haben gesagt, dass wir es Dienstag versuchen mitzubringen.
Dirk hat mit Agnes die Backwaren aus einem Geschäft im Hauptbahnhof abgeholt.

Viele nette Leute haben uns im Vorbeilaufen kleine Geldspenden geschenkt.

Cola-Tourbericht 1.5.2018 (Britta)

Ich möchte mich mal wieder zu der Tour von Dienstag äußern und euch alle, die es möchten, informieren.
Tour-Mitläufer waren Tina, Sarah, Greta, Simone, Uwe, Jan Krzysztof, Nora und am Anfang Markus. Es gab leckere Käselauchsuppe von Anita, Tina und mir in der VillaVue gekocht.
Danke an Simone, die eine große Tüte Süßigkeiten gekauft hat, um sie zu verteilen. Danke an Abia - Lounge und Cafe Solo Essen Kettwiger Str. für das heiße Wasser und überhaupt Danke für alles und an jeden.

Nach der Arbeit bin ich mit dem warmen Essen zur Garage gefahren, wo schon Markus, Sarah, Tina alles vorbereitet hatten.
An Station 1 waren wieder so viele Hungrige, die uns sehnsüchtig erwartet haben. Hier war der größte Andrang. Wir kennen mittlerweile jede Menge der Menschen und es ist ein vertrautes Gefühl, auf die Leute zu treffen. Diesmal war jemand mit so kaputten Schuhen dort, dass Nora zurück zur Garage gegangen ist, um ein gutes Paar Schuhe zu besorgen. Im Notfall handeln wir sofort.

Die Stationen 2 und 3 waren nicht so stark besucht, aber ich habe das Gefühl, es ist irgendwie für manche angenehmer, nicht oben am Willy Brandt Platz zu sein.

Ich kann wieder nur sagen: Helfen macht glücklich und bringt anderen Freude. Kommt mal mit und guckt es euch an.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 28.04.2018 von Christian

Heute habe ich wieder bei der Tour „Warm durch die Nacht" mitgeholfen.
Um 17 Uhr traf ich vor Ort Kira und wir holten das Suppenfahrrad aus der Garage. Hotti kümmerte sich um’s heiße Wasser für unseren Kaffeewagen und Dirk brachte die Gemüsesuppe vom Sengelmannshof aus Kettwig. Nicht zu vergessen unsere beliebten Spenden von Bäcker Peter. Die Teilchen und Brötchen packten wir ebenfalls in einenBollerwagen. Uns verstärkte an der Garage ebenfalls Dirks Tochter.


So zogen wir rechtzeitig gegen 18 Uhr zur ersten Station. Ich entschied, dass wir uns vor dem Lampengeschäft unterstellten, da es nach Regen aussah. Auf die leckere, warme Suppe freuten sich unsere Gäste schon sehr. Es gab auch einige Abnehmer von unserer Sommerkleidung wie T-Shirts und kurze Hosen.

Gegen 19 Uhr stellten wir uns vor dem leerstehenden Gebäude der ehemaligen Meyerschen Buchhandlung auf. Eine Interessentin aus Spanien fragte, was wir machen und wer wir seien. Ich informierte sie über unsere Projekte und riet ihr, nähere Infos über unsere Facebookseiten einzuholen.
Wir bekamen an der Marktkirche von einem lieben Menschen eine großzügige Spende. Ich freue immer sehr, wenn uns Leute ansprechen und unseren Einsatz loben. Wir konnten auch hier wieder warme Mahlzeiten und Teilchen ausgeben.

Am Hauptbahnhof kamen wir gegen 20 Uhr an. E., den ich zuvor schon in Stadt getroffen hatte, wartete schon auf uns. Er war ebenso wie andere, die zum Suppenfahrrad kamen, begeistert von der leckeren Suppe.

Auf dem Weg zurück zur Garage trafen wir noch zwei Gäste und konnten ihnen noch warme Suppe ausgeben. Unsere Tour endete gegen 21.30 Uhr und wir räumten unsere Wagen und das Fahrrad in die Garage.

Wer uns noch nicht kennt, aber gerne kennenlernen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, uns bei den Touren zu unterstützen. Jeden Mittwoch treffen wir uns außerdem zum netten Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. 17 bis 20 Uhr in der WiederbrauchBAR, I. Weberstraße 15.

Cola-Tourbericht 24.4.2018 (Britta)

Ich musste die Tour erst mal ein paar Tage sacken lassen, weil es wieder sehr emotional und ergreifend war.



Wir, Burghardt, Christiane, 2 x Sarah, Nora, Hotti und ich, verteilten nicht nur Essen, sondern hörten uns Probleme an, halfen in Gesundheitsfragen und versuchten, viele Probleme zu lösen. Es gab diesmal eine Menge davon.

Es war jemand vor Ort, der uns sagte, in Borbeck wurde ihm gesagt, er solle ans Suppenfahrrad kommen, weil das Essen sehr gut schmecke und wir seien alle sehr nett. Er sagte uns, in der letzten Woche war es ein teures Essen, denn auf dem Heimweg wurde er beim Schwarzfahren erwischt. Also die Frage: Hast du heute ein Ticket? Natürlich nicht, aber er hatte Hunger und wollte was essen und ich hatte das Gefühl, er wollte auch mit uns quatschen. Also haben wir ausnahmsweise und einmalig zusammen geworfen und das Ticket für den Heimweg gezahlt, denn Geld zu geben ist eigentlich bei uns am Fahrrad tabu. Das Gleiche gilt übrigens auch für das Verteilen von Alkohol, Tabak und Medikamenten. Aber uns ist die Zwickmühle der Armutskriminalität natürlich durchaus bewusst. Es gab Tränen vor Rührung und Dankbarkeit . . . Er sagte: „Unfassbar, was es für Menschen gibt“. Für uns normal.....

An der Hauptpost gab es jemanden, dem es seit Tagen nicht gut ging, also Krankenwagen gerufen, Daten aufgenommen für die Versorgung durch unsere Nora, die saubere Kleidung ins Krankenhaus gebracht hat und Hygiene-Artikel und auch als Ansprechpartner da ist, falls es Fragen vom Krankenhaus gibt.

Dann kam jemand mit einem anderen Problem. Wir hören uns immer alles an, um helfen zu können. Diesmal gab es eine Sprachschwierigkeit und sofort kam S. dazu, die selbst wohnungslos ist, und half beim Übersetzen. S. spricht 5 Sprachen und ist immer eine große Hilfe.

Es gab übrigens eine tolle Erbsensuppe und Poffertjes vom Haus Reichwein Essen, 60 Apfelpfannküchlein von Britta aus der VillaVue, warmes Wasser von Abia - Lounge und Cafe Solo Essen Kettwiger Str..
Danke an alle Helfer.

Wollt ihr uns unterstützen? Zusammen können wir ne Menge bewegen. Kommt uns auf der Tour einfach besuchen.

Cola-Tourbericht 17.4.2018 (Britta)

Ich möchte mich für diese tolle und emotionale Tour bei Essen packt an bedanken. Ich habe so viele, tolle Menschen getroffen und Freude erfahren dürfen und und und. Es ist nicht in Worte zu fassen, wenn man es nicht erlebt hat.



Kurz vor 18 Uhr war ich an der Garage, weil ich ja vorher arbeiten bin und es nicht früher schaffen kann. Sarah, Burkhard, Hotti und Marie hatten schon alles vorbereitet. Was mich unglaublich gefreut hat, war, dass Nora da war, um uns zu begrüßen und zu sagen, dass es ihr gut geht.

An der ersten Station warteten unglaublich viele Gäste; Ich hab das noch nie in der Größenordnung mitbekommen. Es gab sehr leckere Kartoffel-Blumenkohlsuppe vom Haus Reichwein Essen. Viele kalte und warme Getränke wurden freudig genommen und es war eine tolle Stimmung. Alle freuten sich auf

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 14.04.2018 von Christian

Ich bin an der Garage angekommen, da war es halb sechs. Ich traf dort Kira, Sarah und Hotti. Asaad kam kurz nach mir an. Wir bereiteten alles für die Fahrradtour vor. Es gab heute leckeres Chili von der VillaVue. Weil wir heute nur ein kleines Team waren, packten wir die Brötchen und Teilchen in einen Bollerwagen zusammen mit den Thermoskannen. Den Kaffeewagen teilten wir ebenfalls auf einen Bollerwagen auf.



Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Rheinischen Platz. Auf uns warteten schon viele unserer Gäste und auf eine warme Mahlzeit. Wir haben unsere Flyer für unser nächstes Event „FubiKo No 6“ verteilen können. Viele fragten uns direkt, wo es stattfinden wird.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Warda Beauty Center.

An der zweiten Station hielten wir uns nicht lange auf. Volkan überraschte

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 07.04.2018 von Kira

Wie immer haben wir uns um 17 Uhr an der Garage getroffen.
Markus und Cristina haben diesmal die Suppe vom Sengelmannshof abgeholt. Es gab eine Gemüsesuppe mit und ohne Fleisch. Carsten hat uns die Garage aufgeschlossen. Wir haben dann die Versorgungswagen bepackt und die Thermoskannen befüllt. Zusätzlich haben wir einen Kanister mit normalem Wasser mitgenommen, um auch Kaltgetränke anbieten zu können.
Da wir leider sehr wenige waren, haben wir keine Kleidung mitgenommen.

Bei der ersten Station an der Gertrudiskirche haben wir einige bekannte Gesichter getroffen, die schon auf uns gewartet haben. Dennoch war der Andrang nicht so stark als noch zu der kälteren Jahreszeit.
Durch die wärmeren Tage wurden wir sehr oft nach Deo gefragt, demnach waren die mitgenommenen Roller und Sprays sehr schnell weg. Hier wäre es sehr super, wenn wir neue erhalten könnten, denn nun wird es (ja endlich ^^) wärmer.
An dieser Station konnten wir auch unsere Bilder machen mit den Affengesichtern (ich höre nichts, ich sehe nichts, ich sage nichts).
Bevor wir weitergingen, haben wir noch die Thermoskannen und den Kaltwasserkanister bei der anliegenden Cocktailbar Abia - Lounge aufgefüllt.



Oben an der Marktkirche war viel los, da zusätzlich in

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Cola-Tourbericht 3.4.2018 (Markus)

 Cola Tour …die ähhh egal.

Die Cola-Tour wurde 2015 von Reinhard Wiesemann ins Leben gerufen, um der alkoholabhängigen Szene eine Alternative zu bieten. Die Cola-Tour war mit dem Trolley und kam mit Minimalbesetzung aus. So minimal, dass lange Zeit Hartmut (Gott hab ihn selig!) von 14 bis 22 Uhr alleine in der Essener Innenstadt als „Essen packt an!“ unterwegs war. Die Szenen sind aber durch Verdrängung seitens der Stadtverwaltung so durcheinandergerüttelt, dass wir abends nicht mehr „die Szene“ hier und „die Szene“ dort haben. Das mag tagsüber noch anders sein.
 


Das war 2015. Die Tour ging knapp ein Jahr lang gut. Sie wurde gesponsert von Reinhard. Jetzt schreiben wir das Jahr 2018. Das „Warm durch die Nacht“-Konzept sieht vor, dass wir nur aktiv sind, wenn die Temperatur für gewöhnlich unter 8 Grad fällt. Also von November bis März. Vielleicht schon etwas eher im Oktober. Zudem haben wir dienstags immer Probleme, Leute zu bekommen. Anderseits haben wir doch wieder einige, die nur dienstags können.
Also machten wir in EPA-Manier eine Umfrage. Es beteiligten sich leider nicht

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 31.03.2018 von Christiane 2

Ich bin eine neue Mitläuferin bei der "Suppentour" am Samstag. Es war gestern meine 2. Tour und ich wurde von "Coach Markus" :-) dazu verdonnert, den Tourbericht zu schreiben. :-)

Ja, um 17 Uhr das übliche Treffen an der Garage, um die bekannten Vorbereitungen zu treffen. Die Versorgungswagen wurden aufgefüllt, die gelieferte Linsensuppen (1x vegan ohne Würstcheneinlage) und 1x ( mit in kleine Stücke geschnittene Würstchen) vom Restaurant Hülsmannshof in die dementsprechenden Behälter gefüllt, Kuchenstücke, wie immer in Tüten, heißes Wasser aufgefüllt und natürlich viel Süßes und noch einige Schokoladenostereier nicht zu vergessen.

 



Um 18 Uhr haben sich dann 8 Leutchen auf den Weg zur 1. Station an der Gertrudiskirche gemacht, wo wir von einigen Bekannten schon erwartet wurden. Leider hatten wir die Suppenkellen vergessen und die Bedürftigen mussten sich ein wenig gedulden, was aber wunderbar geklappt hat. Alle waren geduldig, haben Kaffee, Tee oder Süßes genossen oder wurden zwischenzeitlich mit Hygieneartikel versorgt.

Nachdem dann die Kellen da waren, Suppen verteilt und alle zufrieden waren, sind wir gegen 19 Uhr weitergezogen. Im Gegensatz zum vorherigen Samstag waren deutlich weniger Leute da. Es herrschte mehr

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