Essen packt an!

Warm durch die Nacht - Erfahrungsbericht 06.03.2015 von Ute Kleinh.

Ich muß noch schnell was los werden. (Damit ich es nicht mit in den schlaf nehme ) es sind immer viele ein drücke die ich von der tour mit nach hause nehme.aber heut (am nord wo wir eigentlich schon fertig waren) sind noch zwei obdachlose auf uns zugekommen. (Die wir schon am hbf gesehen haben) auf uns zugekommen und haben mit uns geredet. Das sie es so toll finden was wir machen.und auch so bischen den werdegang , und mehr.es war so ein tolles Gespräch. Ich weiß jetzt das es genau das richtige war mitzugehen, und mich der gruppe warm durch die nacht anzuschließen .ich erfahre soviel Dankbarkeit.
Gute nacht alle zusammen. <3

Orga - Keine Zeit, Menschen warten....

Es ist leider wie es ist: Wir haben kaum Zeit für News oder Pressearbeit. All unsere Möglichkeiten fliessen in unseren ehrenamtlichen Alltag: Zum Wohle der Menschen in der Stadt Essen.

Mit unserer Initiative konnten wir schon andere Städte, andere Menschen anstecken. Auch das möchten wir progressiv vorwärts treiben. Für das Netzwerken, den Austausch benötigen wir immer Leute. Also keine Scheu uns anzusprechen, auch wenn du nicht aus Essen bist. Oder aus Bochum, Oberhausen, Gelsenkirchen, Neuss, Recklinghausen, Siegen, Reutlingen, Nürnberg....  Die genannten Städte haben sich alle schon den "EPA" Virus eingefangen. Andere Städte folgen.

Teil von "Essen packt an!" zu sein heißt auch "sich selbst zu verwirklichen" in einem Team. Einem Team wo ein "alter Hase" und ein "Neuling" immer auf Augenhöhe sind. Hierarchien sind uns fremd.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 28.02.2015 von Peter

Sind mit 3 leuten gestern gegen 18,10 von Cafe Nord losgezogen (ganz herzlichen dank hier an Frank Haase der trotz Krücke dabei war )und Albino Brauner . Da wir zu Anfang nur mit 3 Leuten unterwegs waren mußte der Bollerwagen mit der Bekleidung LEIDER im Lager bleiben. Dafür hatten wir 15liter Kartoffelsuppe und Getränke (Kaffee ,Tee ) dabei ,bis zum Dom haben wir nur 2 Leute angetroffen ,aber dort wurden wir bereits sehnlichst von P. erwartet der sich riesig freute und uns erzählte das dies jeden Tag seine einzigste Mahlzeit wäre . Originalton P. !! "Wenn es euch nicht gäbe ,wäre ich dieses Jahr draufgegangen" . Nach einem kurzen Gespräch mit ihm sind wir weiter Richtung HBF gezogen und haben unterwegs noch einige weitere Personen mit Suppe und warmen Getränken versorgt . Kurz vor dem HBF sind dann noch Vanessa und Marcel zu uns gestoßen auch an diese beiden recht Herzlichen Dank . Am Fahrstuhl vor dem HBF war gestern nur einer anzutreffen ,von dort ging es dann weiter zur Platte hinter dem HBF wo wir noch einige Menschen versorgen konnten .Gegen 19,30 befanden wir uns bereits wieder auf den Rückweg und waren gegen so gegen 19,50 wieder am Nord . Mein Fazit zur Tour gestern es ist Wahnsinn wieviel Dankbarkeit wir von diesen Menschen bekommen obwohl wir doch eigendlich nichts tun was alle tun sollten HELFEN statt WEGSEHEN ,,,,, Bedanke mich bei allen die gestern dabei waren aber auch bei allen Spendern
Hoffe das ich demnächst auch einmal den ein oder anderen von euch bei der Tour begrüßen kann würde mich darüber sehr freuen
Gruß Peter und allen einen schönen Sonntag Abend

Leserbrief von 20.02.2015

Hallo zusammen, ich wollte einmal mitteilen das ich das Projekt spitze finde. Endlich passiert etwas. Ich bin selber Sozialarbeiterin und arbeite bei einem Essener Träger. Ich betreue von Zeit zu Zeit auch Jugendliche die auf der Straße leben und habe mittlerweile einen kleinen Überblick über die Gruppen die sich dort (zumindest tagsüber) aufhalten. Ich bin überwiegend tagsüber unterwegs und arbeite fast ausschließlich mit Minderjährigen. Als ich den Bericht in der BENE gelesen habe, kam mir die Idee sich vielleicht mal zusammen zu setzen und auszutauschen. Sollte ein Interesse bestehen würde ich mich sehr über eine Kontaktaufnahme freuen. Liebe Grüße xxxx Werkstatt Solidarität e.V."

Warm durch die Nacht - Tourbericht 16.01.2015 von Linda

MIT TEE, SUPPE UND WARMEN WORTEN DURCH DIE NACHT
Unter dem Motto „Warm durch die Nacht“ haben freiwillige Essener im Dezember ein mobiles Angebot für Obdachlose in der Innenstadt gestartet. Mittlerweile bieten sie ihre Hilfsaktion täglich an. Viele Bedürftige freuen sich über das Angebot. Sie schätzen besonders, dass die Freiwilligen neben warmen Getränken, kleinen Mahlzeiten und Kleidung auch Zeit für Gespräche mitbringen.
Ein Bollerwagen ist sonst das Markenzeichen der Gruppe. Heute wurde ein bisschen improvisiert, die Einkaufstrolleys erfüllen auch ihren Zweck. Ein bunt gemischtes Grüppchen steht an diesem kalten Freitagabend um kurz vor sechs vor der Kneipe Café Nord in Essen. Es wird gequatscht und gelacht, eine lockere Atmosphäre. „Wo bleibt denn Janita? Sonst ist sie doch immer eine Stunde vorher da!“ Auf Janita Juvonen (36) will die Gruppe noch warten. Sie begleitet und organisiert die meisten Einsätze der freiwilligen Initiative „Warm durch die Nacht“. Das tägliche Angebot der Helfer unterstützt die Menschen, die auch die kalten Winterabende auf den Straßen der Essener Innenstadt verbringen.
Endlich kommt die 36-Jährige, trotz Fieber hat sie sich für den Einsatz aus dem Bett gequält. Bevor es losgeht, wird der Bestand geprüft. Thermoskannen mit heißem Wasser, Kaffee- und Milchpulver, Zucker, Teeb

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Kultur - Der EPA Chor singt für Kinder in der Uni-Klinik

Leider gibt es kleine Patienten, die so schwer erkrankt sind, dass sie auch das Weihnachtsfest in der Kinderklinik verbringen müssen. Essen packt an! hat kurzerhand die Initiative ergriffen und einen Weihnachtschor zusammengetrommelt: Auf den verschiedenen Stationen haben sie heute für die Kinder gelesen, gesungen und musiziert. Im Namen der kleinen Patienten bedanken wir uns ganz herzlich für dieses besondere und großartige Engagement und wünschen all unseren Unterstützern schöne Weihnachtstage!

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Orga - Nominierung für "Helden des Alltags"

"Ein Blick aus dem STADTSPIEGEL-Fenster auf die Bert-Brecht-Straße genügt Markus Pajonk um zu wissen: Die Aufräumarbeiten nach Ela sind noch längst nicht erledigt. Offiziell hat „Essen packt an“-Gruppengründer Tobias Becker die Akut-Hilfe aber am 7. Oktober beendet. Ein Rück- und Ausblick auf ein einzigartiges Beispiel von Bürgerschaftshilfe.


„Wir haben wohl alle unterschätzt, was da auf uns zukommen würde“, erinnert sich Pajonk noch an die Anfänge von „Essen packt an“ und gewisse Fehlkalkulationen beim Öl für die Sägen.
Via Facebook

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