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Erster Einsatz gegen den Riesenbärenklau 18.5.2018 (Frank)

Gestern hatten wir unseren ersten großen Einsatz gegen den Riesenbärenklau (Herkulesstaude) in diesem Jahr.
Wir trafen uns um 17 Uhr auf dem Gelände der Zeche Carl.
Kurz darauf ging es auch schon in den modischen Schutzanzügen (Kat3) sowie Chemikalien, Handschuhen & Gesichts- bzw. Augenschutz los.
Vorweg ein wichtiger Rat, solltet ihr dieser Pflanze auch irgendwo begegnen: Beginnt bitte nicht, sie vorschnell zu beseitigen. Man darf die Gefahr, die von dieser Pflanze ausgeht, niemals unterschätzen! Zudem MUSS sie fachgerecht entsorgt werden. In unserem Fall übernahm dieses ein befreundeter Hirte.
Das Team bestand aus Iris, Corinna, Nora, Bernhard, Marc, Sebastian, Justin, Roland und mir.
Obwohl wir zwar alle wild zusammengewürfelt waren, hat es von Anfang an super als TEAM geklappt & echt viel Spaß mit euch gemacht. (Und das selbst in diesen Diät-Schwitze-Anzügen  😂)
Es war zwar keine wirklich körperlich schwere Arbeit, dennoch wurde es gerade mit der Zeit mehr als anstrengend, besonders bei dem Wetter in den Schutzanzügen. Aber Sicherheit geht nun mal vor.
Es gab nur ein paar Probleme mit den Örtlichkeiten, ehemaliges Zechengelände halt.
Viele Pflanzen wuchsen auf einer gepflasterten Fläche oder im Mauerwerk, wodurch ein Ausgraben unmöglich war. Ebenso waren an vielen Stellen so viel Schotter & Steine im Boden, die dort ebenfalls ein Ausgraben behinderten. An anderen Stellen klappte es allerdings ohne Probleme.
Wollt ihr mehr wissen oder euch vielleicht sogar dieser Truppe anschließen?
Verfolgt unsere Aktivitäten in unserer Gruppe auf Facebook. Essen packt an! - Natur & Umwelt

Cola-Tourbericht 15.5.2018 (Nora)

Als ich an der Garage ankam, kam mir Burkhard schon entgegen. Wir hatten das Essen von Haus Reichwein Essen schon da stehen. Es gab Hühnerfrikassee mit Reis. Dann kam auch schon Christian mit dem Garagenschlüssel und wir begannen mit den Vorbereitungen.
Kurze Zeit später kam Corinna noch dazu. Ich habe mich sehr gefreut, sie zu sehen.



Da die Nachfrage bei den letzten Touren immer groß nach Hygieneartikeln war, machte ich eine kleine Tasche fertig mit Deo, Zahnpasta, Zahnbürsten, kleinem Duschgel und Shampoo. Jeder hat irgendwas vorbereitet. Britta kam dann auch noch dazu.

Um kurz nach 18 Uhr gingen wir los Richtung Gertrudiskirche, wo die meisten schon gewartet haben. Burkhard hatte das Suppenfahrrad übernommen, Corinna und Britta die Getränke und ich hatte wie immer ein offenes Ohr für jeden unserer Gäste. Da sie mich nun alle sehr gut kennen und meine Arbeit zu schätzen wissen, fragte mich Corinna, ob ich mir ein bisschen Zeit nehmen könne, um mit D. zu sprechen.
Das Essen ging gut raus, sodass wir schon nichts mehr hatten, bevor wir zur Marktkirche gingen. Ich bin also zur Garage gegangen, um noch mal Chili con Carne zu holen.

Um kurz nach 19 Uhr gingen wir zur Marktkirche. Dort angekommen, kamen

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 12.05.2018 von Markus C.

Als ich gegen 17:20 an der Garage ankam, waren schon viele Helfer zugange, die Tour vorzubereiten. Es wurden der Kaffee- und Hygienewagen befüllt und das Suppenfahrrad mit der gespendeten Gemüsesuppe vom Sengelmannshof befüllt.



An unserer ersten Station kamen wir gegen 18:00 Uhr an. Es war ein großer Andrang. Patrick und Hotti waren am Suppenfahrrad, Frank und Cristina verteilten Teilchen und Brötchen, die von Bäcker Peter kamen -herzlichen Dank an dieser Stelle noch mal-, Sascha machte sich an dem Hygienewagen zu schaffen und übernahm das für das erste Mal sehr gut. Kira und Dirk waren an den Kleiderausgabe. Christian, Gudi und ich pflegten den Kontakt zu den Menschen. Wir hatten hier einen großen Besucherandrang. Wir konnten viele hungrige Menschen versorgen.

Gegen 19 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserer zweiten Station an der Marktkirche, wo wir uns aber an der alten Mayerschen positionierten.
Dort wurde mir von Gudi mitgeteilt, dass eine junge Frau Hilfe brauche. Gudi stellte mir

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Cola-Tourbericht 8.5.2018 (Britta)

Teilnehmer waren Hotti, Yvonne, Nora, Christian und ich, ...Britta.
Es gab Linsensuppe vom Haus Reichwein Essen und das warme Wasser haben Cafe Solo Essen Kettwiger Str. und Abia - Lounge gerne für uns gespendet. Es gab eine ganze Kiste Bananen von der Essener Tafel. Die Bananen wurden gerne und dankend genommen, da es nicht immer Obst gibt. Wir verteilen ja während der Tour auch kalte und warme Getränke.

Was wie immer auffällt: Jede Tour ist besonders und es gibt immer wieder tolle Gespräche und wir geben nicht nur Essen und Getränke aus.
Wir haben ein Ohr für Probleme und versuchen, auf jeden einzugehen und das Gefühl zu vermitteln, dass der Mensch gegenüber ein Mensch ist und wertvoll. Jeder auf der Straße Lebende oder Bedürftige hat seine Geschichte und wir erfahren bei den Touren oft Hintergründe, die mich schwer schlucken lassen und wo Gänsehaut aufkommt oder auch Traurigkeit und Tränen kullern.

Nichtsdestotrotz sind wir mit unserem Herzen auf Tour und bewegen etwas, weil wir was tun und nicht wegschauen. Wegschauen ist einfacher, aber hilft niemandem. Ich persönlich kann nur für mich reden: Dienstag gehört für mich die Tour zu meinem Tag und ich möchte keine einzige Tour mit tollen Menschen missen.

Wer mal mit uns gehen möchte: Wir freuen uns über Hilfe. Kleinigkeiten können Berge versetzen und Hunger tilgen und ein Gespräch kann unendlich hilfreich sein und nicht nur um zu helfen, sondern, um eine andere Sichtweise zu bekommen.
In diesem Sinne Dienstag wieder und wieder.
LG Britta

Was macht eigentliche die Obdachlosenbotschaft?

Die Obdachlosenbotschaft spielt Feuerwehr, wenn es brennt. Sei es, dass wir einen Hilferuf per Handy bekommen, von einer obdachlosen Person oder einer aufmerksamen Person, die jemanden aufgefunden hat, der hilfsbedürftig ist. Oder wir lernen spontan jemanden auf der Suppentour oder einfach so in der Stadt kennen. Man entwickelt mit der Zeit einen Blick dafür, weil man aufmerksamer durch die Stadt geht.
Wir suchen dann die Person auf und hören uns ihre Geschichte an. Meistens läuft das sehr emotional ab, mit vielen Tränen und Umarmungen. Langsam wird ein wenig Vertrauen aufgebaut und wir geben der betroffenen Person das Gefühl, jetzt nicht mehr ganz allein dazustehen. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen, um den Zukunftswünschen dieses Menschen Stück für Stück näherzukommen.

Ich erzähle euch mal die Geschichte von J.
J. wurde zufällig entdeckt, als er auf dem Gelände einer Zeche in seinem Auto schlief. Man suchte das Gespräch und erkundigte sich nach dem Wohlbefinden des Hundes und dem Zustand des Autos. Solly kümmerte sich darum, dass sich ein „Autoschrauber“ aus unserem EPA-Team des Autos mal annahm. Es wurden Ersatzteile besorgt und unser lieber Hendrik hat das Auto repariert. Ich habe es am Rande verfolgt. Nachdem unsere Obdachlosenbotschafterin uns verlassen hatte, habe ich mir überlegt, im Team die Obdachlosenbotschaft so gut es geht weiterzuführen.
So kam es, dass ich letzten Dienstag (Feiertag, Tag der Arbeit) spontan von unserer lieben Solly gefragt wurde, ob ich nicht am Abend mal Zeit und Lust hätte, J. zu besuchen und kennenzulernen. Na klar!

Um 19 Uhr trafen wir uns dann auf dem Zechengelände. Dort war gerade eine Veranstaltung mit Live-Musik. Es herrschte eine tolle, entspannte Atmosphäre. Ein Stückchen weiter stießen wir auf unsere liebe Simone, die dort ein kleines Pflanzenbeet angelegt hat. Sie erzählte mir, dass sie sich oft und gerne mit J. unterhält. J. befinde sich gerade mit seinem Hund Z. in einem Veranstaltungsraum. Simone nahm uns mit dorthin und klopfte vorsichtig an die Tür, um J. zu fragen, ob es in Ordnung sei, wenn wir ihn kurz besuchen. J. freute sich und

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