Essen packt an!

Neues aus der Obdachlosenbotschaft vom 25.01.2020 (Aina)

Gestern und vorgestern bin ich nach der Arbeit zur Schlafstelle von N. gefahren !!!
Sie bat mich beim letzten Besuch um eine Jacke, die ganz ist, weil ihre kaputt ist !!! Ich hatte die Tage eine Jacke, Schlafsack und Isomatte aus dem Lager mitgenommen.

Gestern hab ich dann wieder Berliner Ballen auf der Arbeit gekauft, in der Hoffnung, dass ich N. antreffe !!! Als ich ankam, hatte sie ihren Schlafplatz schon fertig! Ich hab ihr die Jacke, etwas zu essen sowie Kaffeesticks gegeben und unterhielt mich mit ihr!!! Sie genießt es immer, wenn sie mit uns quatschen kann.

Leider wurden wir nach ca. 15-20 Minuten vom Ordnungsamt unterbrochen, weil mein Auto auf der Straße stand

Warm durch die Nacht - Tourbericht 21.01.2020 (Vanessa)

Ich durfte heute zum zweiten Mal dabei sein und es hat wieder großen Spaß gemacht mit ganz tollen Leuten. Mit dabei waren heute: Kira, Bianca, François, Evelyn, Julian, Michael, Olga, Waldemar, Daniel (im T-Shirt) und 2 nette, junge Männer, deren Namen ich jetzt spontan nicht mehr weiß. Solveig durfte ich auch kurz kennenlernen, als sie uns das Essen brachte. Heute gab es eine deftige Gulaschsuppe von Haus Reichwein Essen und wie immer leckere Brötchen/ Gebäck von Bäckerei/Konditorei Gräler-Cafe Ruhrblick.

Ich kam um 16:45 Uhr an der Garage an; da waren einige schon fleißig dabei, alles vorzubereiten. Nachdem alle Vorbereitungen (die Stanleys sortiert und aufgefüllt) erledigt waren, starteten wir um 17:40 Uhr Richtung Station 1 (Leuchten Kaiser). Wir haben fleißig warme Getränke, Obst, Gemüse und Salat sowie Gulaschsuppe verteilt. Auch Hygieneartikel und was Süßes durften nicht fehlen.

Gegen 18:30 Uhr machten wir uns auf zur zweiten Station. Dort war einiges los und nette Gespräche kamen zustande. Es gab das ein oder andere Lob für die leckere Gulaschsuppe. Julian sprach einige Leute an und machte auf das Kältezelt beim DRK Essen Borbeck aufmerksam. Ich fand dieses Hand-in-Hand-Arbeiten heute wieder super! Jeder brachte sich sofort mit ein!

Gegen 19:45 Uhr zogen wir los zu Station 3 am Hauptbahnhof/Post. Auch dort hatten wir noch gut zu tun. Leider hatten wir keine Brötchen mehr. Zwei sehr liebe Hunde haben sich über Futter und Leckerchen gefreut.

Gegen 21 Uhr waren wir zurück an der Garage. Wir hielten immer wieder Ausschau in den Seitenstraßen, ob jemand dort schlief. Wir hatten mittlerweile nur noch 1 Grad.
Ich freue mich auf die nächsten Abende! Es hat wieder viel Spaß gemacht!
Liebe Grüße Vanessa

Warm durch die Nacht - Tourbericht 18.01.2020 (Julian)

Als ich gegen 17 Uhr zur Garage kam, waren Claudia, Apri und Sven schon da. Tanja hatte von Rewe Köster in Essen-Rellinghausen und REWE Stilleke in Burgaltendorf die Spenden abgeholt und es standen viele Kisten mit Obst und Gemüse sowie Kühlboxen mit Käse, Wurst und Joghurt dort rum. Claudia und ich bereiteten das Suppenfahrrad vor und überlegten, was wir zu zweit alles mitnehmen können, da die anderen uns nicht begleiten konnten.
Wir entschlossen uns, das Suppenfahrrad, den Kaffeestanley und einen Bollerwagen mit dem Heißwasser und Süßigkeiten mitzunehmen. Brot und die noch warmen Frikadellen aus der Rewe-Heiße Theke packten wir oben aufs Rad. Kurze Zeit danach kam auch Rüdiger mit einer leckeren Kartoffelsuppe vom Holiday Inn Essen - City Centre. Christian brachte noch ganz viel Obst von REWE Karnap, aber leider konnten wir nichts mehr mitnehmen. Apri und Sven sortierten noch die Spenden, packten Kisten und Kühlboxen zusammen, da wir hofften, dass unterwegs noch Helfer dazu kämen und wir noch einiges nachholen könnten.

Da bis 18.00 Uhr keiner mehr gekommen war, gingen Claudia und ich alleine los. Unterwegs schloss sich Buelent uns an. An der 1. Station warteten bereits einige Gäste auf uns. Gegen 18:30 holte ich noch Backwaren ab und dann ging es weiter zur 2. Station.

Dort warteten nicht nur weitere Gäste, sondern auch noch ein weiterer Helfer. So zogen wir zu viert weiter Richtung HBF. Ich ging durch den Hauptbahnhof und traf ein paar Leute dort an, denen ich sagte, dass wir nun an der Postbank stehen mit unserem Suppenfahrrad. Es waren so viele Gäste dort, dass am Ende die ganze Suppe ausgegeben war.

Zu viert gingen wir zurück zur Garage, wo bereits Apri und Sven auf uns warteten. Sie hatte schon mit Raum 58 gesprochen, die sich auf unsere Reste freuten. Während Claudia und ich das Suppenfahrrad wieder sauber machten, sortierten die anderen die restlichen Brötchen, Hotdogs und Pizzabrötchen und packten alles ins Auto.
Obwohl wir erst nur zu zweit losmarschiert sind, war es doch eine schöne Tour und wir würden es immer wieder machen.

Neues aus der WiederbrauchBAR 15.1.2020 (Solveig)

Heute bin ich in die WiederbrauchBAR gegangen, um mal wieder mit den Spendern über unsere ehrenamtliche Arbeit zu reden.
Als ich 17.30 Uhr ankam, saßen schon Tanja, Evelyn, Julian, Maik und Günther da, hatten frischen Kaffee gebrüht und sich rege unterhalten. Die ersten Spenden waren auch schon gekommen.

Als wir so zusammen saßen und über die letzte Tour mit dem Suppenrad plauderten, dauerte es nicht lange, bis schon die nächsten Spenden reinkamen. Kerzenreste, Hygieneartikel und Kleidung. Vielen Dank, dass ihr unsere Arbeit so gut unterstützt auch an dieser Stelle noch mal.
Es macht Freude, diese Spenden an die Obdachlosen weiterzugeben, sich mit ihnen zu unterhalten und über den weiteren Weg, den sie vielleicht gehen wollen, auszutauschen.

Kurze Zeit später kam Elke mit Dominik vom DRK Essen Borbeck uns besuchen und erzählte uns von ihrem Nachmittag im CVJM. Sie gab mir eine Mappe, die nun auch für uns ist, von ENDLICH EIN ZUHAUSE . Ich bedankte mich bei ihr dafür.

Kurz darauf stand Aina mit Andrè in der Tür mit 4 Taschen voll Spenden, die aus ihrer Nachbarschaft kamen und von ihr. Kerzen und Hundefutter. Da werden sich die Hunde riesig freuen, dass auch sie mit was am Suppenrad essen können und nicht nur ihr Herrchen.
Wir unterhielten uns nun kurz über „Eiskalt helfen“, wo u. a. die beiden als Streetworker in Essen unterwegs sind. Ich sagte den beiden, dass sie mal nach A. Ausschau halten sollten. Da er ein schlimmes Knie hat und dringend zu einem Arzt muss. Jedoch traut er sich nicht alleine zum Arztmobil. Dominik und ich sagten, wir schauen mal bei den FairSorger Essen e.V., ob er dort ist, da Elke ihn sogar mit ins Krankenhaus begleiten würde, wo sie schon mal hier ist.
Leider fanden wir ihn nicht. Auch nicht, als wir ein Stück Richtung Porscheplatz liefen. So kehrten wir um, führten noch ein Gespräch über die Naturheilpraxis ohne Grenzen in der Papestraße und baten, dass man auf A. schauen sollte, wenn ihn jemand sieht.

Wir gingen zurück zur Wiederbrauchbar, wo mittlerweile erneut einige Spenden eingetroffen waren. Andi hatte in einer unserer Gruppen nach einem DVD Abspieler gefragt. Ich ging also mit Evelyn, Mike und Günther -alle die Hände vollgepackt- zum Lager, um die ersten Spenden dahin zu bringen und um den DVD Player zu holen. Als wir zurück in der Wiederbrauchbar waren, kam auch schon Andi und nahm ihn entgegen. Er freute sich sichtlich, dass dieser am Samstag für ihn an der Garage abgegeben worden war.

Elke erzählte nun noch ein wenig von dem Kältezelt, was alle interessierte. Gegen 19 Uhr 50 räumten wir auf, spülten alles weg und machten die Heizung und das Licht aus. Pünktlich um 20 Uhr verschlossen wir die Wiederbrauchbar.
Wir freuen uns auf nächste Woche, wenn wir wieder über unsere Ehrenamtsarbeit berichten können. Vielen Dank allen Spendern sowie liebe Grüße von EPA

Neues von „Eiskalt helfen“ 15.1.2020 (Aina)

Wir waren heute auf Tour!!! Wir sind erst zur WiederbrauchBAR gefahren, um Hundefutter und Stumpenkerzen abzugeben und von da aus direkt los!!!

Zuerst sind André und ich durch Steele gefahren, dann über die City nach Rüttenscheid, wo wir eine Frau angesprochen hatten, die aber ihre Ruhe wollte!!!

Auf dem Weg zurück zur City haben wir N. (die Frau mit dem Labrador) gefunden. Sie hat etwas Futter für den Hund genommen, Socken und ich konnte ihr endlich die Schuhe geben, die ich seit Wochen im Kofferraum für sie hab. Sie nahm auch Kaffee, Duschgel, was Süßes und ne Isomatte. Wir plauderten ne ganze Weile mit ihr, sie war so krank gewesen und nun ist sie gestern hingefallen und hat eine dicke Hand und Arm!!!

Na ja, wir sind dann nach einer ganzen Weile noch durch die Stadt gefahren und haben dort auch noch ein paar Männer angetroffen, die gerne noch Kaffee, Tee und Süßes nahmen!!!

Ja, es sind keine 0 Grad draußen, aber lausige, nasse 9 Grad, die schwer auf‘s Gemüt schlagen, weil es immer wieder nieselt!!! Ich weiß nur nicht, was ich schlimmer finde: die Tatsache, dass es eiskalt draußen ist und wir die Menschen ins Kältezelt fahren für eine warme Nacht, oder bei dem jetzigen Wetter losziehen und etwas Warmes verteilen, aber die Menschen alleine im Nassen zurücklassen!!!

Ich habe auf der Tour auch die Gelegenheit genutzt, Flyer von EPA (mit der Notrufnummer des DRKs) bei Penny zu hinterlassen

Warm durch die Nacht - Tourbericht 14.01.2020 (Michael)

Heute haben wir das Essen von Haus Reichwein Essen bekommen: Nudeln mit hübschem Gemüse.
Die Leute Mike, Günther, Marcel, Kira, Christina, Petra, Michael, Julian und gegen Ende François.

Und haben dort das Essen ausgeteilt und die Leute haben sich darüber gefreut, dass wir uns für die Leute so einsetzen. Dort haben wir Kaffee, Tee und Essen verteilt.

Danach bei HEMA haben wir auch das Essen, Kaffee, Tee und Nudelsalat mit Wiener Würstchen verteilt.

An der nächsten Station Post am Hbf. sind wir um 20: 00 Uhr angekommen. Dort haben wir von den Leuten ein Lob dafür bekommen, dass wir uns für die Leute einsetzen. Auch da haben wir den Leute Essen, Kaffee, Tee, Süßes, Obst und Nudelsalat mit Wiener Würstchen verteilt.

Warm durch die Nacht - Tourbericht 11.01.2020 (Julian)

Als ich gegen 17 Uhr an der Garage ankam, waren Solly, Gaby, Michael und Waldemar da. Sie sortierten die Spenden von REWE in die Kühlboxen ein. Nachdem ich das Suppenrad aus der Garage geschoben hatte, konnte ich in Ruhe das Wasser aufsetzen für die Thermoskannen.
Als kurz darauf Günter und Maik eintrafen, kümmerten die 2 sich darum, dass alles am Suppenrad an Bord aufgefüllt wurde.
Nun kamen Tanja und Evelyn um die Ecke. Nach unserer Begrüßung sortierte Tanja den Getränkestanley und Evelyn füllte die Hygieneartikel für die Tour auf.
Michael hat den Bollerwagen vorbereitet und Kleidung rausgegeben.


Noch waren nicht alle Thermoskannen befüllt, als ein kleiner Junge neben uns stand und fragte, ob er uns ein Stück mit auf Tour begleiten dürfe. Seine Eltern und sein kleiner Bruder waren auch dabei. Er hatte uns am Mittwoch die tolle Erbsensuppen-Spende zur WiederbrauchBAR gebracht. Wir waren alle baff, als wir hörten, dass er es von seinem Taschengeld zusammen gespart hatte. Wir nahmen also seine gespendeten Dosen mit an Bord des Suppenrades. Und stimmten zu, dass

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Neues aus der Obdachlosenbotschaft : Ben hat es geschafft

"Ben" hat es geschafft!

Dank der Hilfe vieler Ehrenamtlicher in den letzten Jahren hat Ben jetzt eine Chance im Leben erhalten. Darauf kann jeder, der bei EPA anpackt, stolz sein, ein Stück dazu beigetragen zu haben.

Ben hat seit einem Jahr eine Wohnung. Ein weiterer Erfolg. Viel zu selten bekommen Ehrenamtliche mit, was mit dem Mensch passiert, sobald er bei uns nicht mehr am Suppenfahrrad ist oder wir ihn/sie beim Streetworken nicht mehr betreuen.

Ben hat sich gemeldet. Und das Schönste, was uns zu Tränen rührt: Er möchte sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bei uns einbringen.

DANKE AN ALLE, DIE DAS IN ESSEN MÖGLICH MACHEN. JEDEN TAG!

P.S. So weit war der Weg gar nicht mehr, Ben. Hier nochmal seine Geschichte zum Nachlesen.

Du schaffst es!

Warm durch die Nacht - Tourbericht 07.01.2020 (Bianca)

Wir starteten wie üblich an der Garage, um die Tour vorzubereiten. Da die Stanleys für Kaffee und Hygieneartikel ziemlich verschmutzt waren, verbrachte ein Teil der Helfer die Vorbereitung damit, diese zu reinigen und neu einzusortieren. Wir ordneten z.B. die Hygieneartikel sortiert in kleinen Tüten ein, damit die Herausgabe bei der Tour einfacher werden würde. Währenddessen bereiteten die anderen Helfer das Suppenfahrrad und die Bollerwagen vor. Es waren genug Helfer, damit wir, bis auf Kleidung, alles mitnehmen konnten.

Angekommen an der ersten Station bei Leuchten Kaiser, reihten wir uns in der gewohnten Reihenfolge auf und erwarteten die ersten Gäste. Diese hatten schon vorher auf uns gewartet, der Andrang war in meinen Augen für den Monatsanfang sehr hoch.
Zu Essen gab es diesmal Gulasch und Nudeln von Haus Reichwein Essen, zur Vorsorge hatten wir noch Dosen mit Linseneintopf dabei. Als Bonus oben drauf hatten wir jede Menge Fingerfood, wie z.B. Mini Pizzen oder Tomate-Mozzarella Spieße. Später konnten wir uns an der Kirche auch noch eine Kiste mit Obst und Salaten abholen und diese verteilen.

Bis zur zweiten Station wurden wir von einigen Gästen begleitet. Dort verteilten wir weiter das Essen und

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 04.01.2020 (Christian)

Nachdem das erste Chaos vorbei war und die ersten Wagen gegen 17.45 Uhr gepackt waren, ist wohl eine Spende leider ausgeblieben.
Aber es gab leckeren Grünkohl vom ATLANTIC Congress Hotel Essen, viel Brot von Foodsharing Essen und viele Lebensmittel von Rewe Köster in Essen-Rellinghausen und REWE Stilleke.

Nun konnten wir mit 4 gut gefüllten Bollerwagen zur ersten Station starten. Bei Lampen Kaiser wurden wir schon freudig empfangen. Nachdem der erste Schwung vorbei war, war der erste Einsatz vom Suppenfahrrad leer. Ist wohl gut angekommen der Grünkohl. Auch alle anderen Sachen wurden mit Freude entgegen genommen.

Also machten wir uns dann auf den Weg zur zweiten Station. Dort war der Aufmarsch eher bescheiden. Es verlief deutlich ruhiger. Dort kam tatsächlich noch eine weitere Brötchenspende dazu und nun hatten wir einen Bollerwagen mehr dabei.

Als wir dann am HBF ankamen, war der Andrang super. Fast alles hat einen Abnehmer gefunden und alle waren sehr zufrieden. Es wurde viel gelacht und alle haben sich trotz des schlechten Wetters wohlgefühlt.

Gegen 21:15 Uhr sind wir zu der Garage zurückgekommen. Haben weitgehend alles gemeinsam wieder eingeräumt.
Alle hatten Spaß, es war richtig toll. Schön, dass es so gut ankommt.

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