Essen packt an!

Warm durch die Nacht - Tourbericht 23.03.2016 von Fabienne

-Sicherer Hafen.-
Potzblitz, wie viel erreicht werden kann, wenn wir uns zusammen tun. Warmes Wasser wie immer von der Abia - Lounge. Mal wieder eine großzügige Backwarenspende von der Bäckerei Gebr. Förster gbr, die uns Ingrid anlieferte, köstliche Linsensuppe vom Sengelmannshof, gebracht von Birgit, und private Spenden, von euch! Etwas Zeit von: Judith, Florian, Micha, Rouven, Kerstin, Ingrid, Birgit, Janita.


Der Bedarf war wieder einmal enorm, so viele Menschen, die von Herzen dankbar über Nahrung und auch Getränke waren. So viele Menschen an der Marktkirche, beispielsweise war es für Judith heute eine anstrengende Tour, sie hatte an der Getränkeausgabe alle Hände voll zu tun, für Gespräche kaum Zeit. Obwohl einige der angemeldeten Helfer leider nicht zu uns kamen, ware jeder einzelne Aufgabenbereich durch eine Person abgedeckt. Mein Glück, so war es heute für mich eine super angenehme Tour, da ich mich fast ausschließlich auf Gespräche konzentrieren konnte. Judith, auf der nächsten Tour kümmere ich mich um die Getränke. Dann kannst du genießen.


Micha und Rouven, solltet ihr das hier lesen, auf euch warten Namensschilder. 
Ein Besucher musste einige Tage im Krankenhaus verbringen, sein Herzschrittmacher bedurfte einer Erneuerung. Eigentlich sollte er erst kommenden Freitag entlassen werden, umso größer die Freude ihn heute schon wieder zu treffen. Neben vielen Umarmungen und Späßen waren wir alle sichtlich froh uns wiederzusehen. Der Bescheidenheit geschuldet hatte M. sich tagelang in zu engen Schuhen gequält, seine Füße nun völlig geschunden. Zum Glück hatten wir Rita, eine gelernte Krankenschwester mit im Team, sie konnte ihn fachgerecht Erstversorgen. Durch die kürzlich von unserer Bettina eingereichte Schuhspende konnten wir ihm glücklicherweise Schuhe in der für ihn passenden Größe geben. Großartig!
Einige Besucher erkundigten sich interessiert nach I., ihr erinnert euch, aktuell befindet er sich in einer Entgiftungsmaßnahme und ist deshalb schon seit einiger Zeit nicht mehr auf der Straße anzutreffen. Dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht und er bald entlassen werden kann, konnte er uns während eines Telefonates mitteilen.
Das alles zeigt, dass unsere Touren sich über die Zeit als sicherer Hafen für unsere Besucher etablieren konnten. Sie wissen wann wir kommen, wir merken, wann jemand nicht da ist oder wenn es jemandem nicht gut geht. Die drei oben beschriebenen Einblicke haben mir dies heute wieder verdeutlichen können. Die Welle bricht naturgemäß auch zurück, sie helfen uns wo sie können, wollen etwas zurückgeben. Und auch sie merken, wenn es uns einmal nicht gut geht.
Folgendes mag naiv klingen, mir zeigt die Zeit bei 'Warm durch die Nacht' jedoch gelebte Humanität und die Macht des Gemeinsamen auf.
Übrigens, an Feiertagen haben Geschäfte ja bekanntlich geschlossen. Das weiß jeder, der schon mal an so einem Tag bemerkt hat, dass sein Kühlschrank leer ist. Unsere Besucher kennen das nur zu gut, gerade Sonn- und Feiertage sind für sie besonders beschwerliche Tage. Jetzt stell' dir mal ein Gesicht vor, dass gesagt bekommt, dass die Touren auch über die Osterfeiertage stattfinden. Jaa, ein schöner Gesichtsausdruck ist das. Von herzensguten Menschen, die sich freuen auch an den Feiertage gewürdigt zu werden.

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