Essen packt an!

Warm durch die Nacht - Tourbericht 27.04.2016 von Ingrid

- Fast so schön wie in der Kneipe -
Schon bei der Vorbereitung zeigte sich der April von seiner ganzen Bandbreite: Sonne, Regen, Wind. Aber wir lassen uns nicht beirren. Der köstliche Linseneintopf von der Realschule wartete schließlich darauf verteilt zu werden. Wie schon am Montag wurde nur ein Bollerwagen erst trockengelegt und dann neu bestückt. Um nicht komplett zu Durchnässen holten wir sämtlich verfügbare Regenponchos und Regenmäntel aus dem Karton oder Auto. Das Verkleiden bereitete uns eine Menge Spaß, siehe Fotos. Da Janitas Lieblingsfarbe lila ist, „musste“ ich mich wieder von meinem Poncho trennen und den grünbunten nehmen. Was tut man nicht alles, um andere glücklich zu machen (schmunzel).
Derart verkleidet machten sich Bettina, Kerstin, Birgit, Janita und ich mit Micha und Rouven auf den Weg zur Gertrudiskirche. Was soll ich sagen, wir wurden sehnsüchtig erwartet. Es ist schon angenehm, wenn alle im Trockenen stehen, obwohl es rundherum stürmt und aus Kübeln gießt. Wir genießen diesen  Luxus. So entsteht eine entspannte Atmosphäre wie bei schönem Wetter. Es bilden sich wechselnde Gesprächsrunden beim Kaffee oder Tee nach dem Essen. Fast wie in einer Kneipe. Da wir Niemanden vergessen wollten, gingen Kerstin und ich noch zum Hbf. Unterwegs konnten wir noch Einigen den heutigen Standort des Suppenfahrrads mitteilen. Diejenigen, die nicht hungrig waren, wollten die Information noch weiterreichen. So konnten auch wir beruhigt durch die fast menschenleere Einkaufsmeile wieder zurück zur Truppe. Fast hätten wir

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 25.04.2016 von Elke

- Kirchenasyl bei strömendem Regen -


Es hatten sich für heute nur wenige Tourengänger angemeldet. Ingrid war schon sehr früh am Heim und bereitete das Fahrrad vor. Die Gasflasche wurde gewechselt und die Suppen in die Behälter gefüllt. Im Angebot hatten wir einen vegetarischen Nudeltopf mit Zucchini in Tomatensauce sowie einen Texastopf. Als Chucky und ich dazu kamen, wurde beschlossen lediglich das Fahrrad und den großen Bollerwagen mitzunehmen, da nur an diesem

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 22.04.2016 von Judith

- Würde ist nicht nur ein Konjunktiv -

Als ich am Schuppen ankam, waren Birgit, Elke, Kerstin und Janita schon emsig bei den Vorbereitungen. Auch unser treuer Micha kam noch dazu.
Das Fahrrad war schon gerichtet, Hühnernudeltopf und Balkantopf bereits eingefüllt. Birgit hatte in den Balkantopf zusätzlich noch Würstchen geschnitten, damit er noch ein bisschen deftiger und sättigender wurde.
Der erste Bollerwagen war bereits beladen mit einer großen Auswahl an Gebäck, Joghurt und Obst von der Tafel. Sogar frische Trauben waren dabei. Großartig!
Der zweite Bollerwagen wurde nun beladen. Dieses Mal wollten wir besonders warme Kleidung mitnehmen, denn es soll ja wieder deutlich kälter werden.
Janita hatte einen gespendeten Schlafsack und eine Isomatte mitgebracht und irgendetwas sagte uns, dass es gut wäre, sie mitzunehmen. Reichlich Hygieneartikel und Hundefutter packten wir dazu und ließen noch eine Lücke, denn Vroni wollte uns noch warme Pullover aus dem Lager mitbringen.
Pünktlich starteten wir zum Nord, wo wir bereits von unseren Lieben, aber auch von den Tourengängern Petra, Volker und Chucky erwartet wurden. Petra ergänzte dann auch gleich unsere Ladung mit T-Shirts und Hygieneartikeln. 
Kurz darauf kamen schon Micha und Vroni mit dem Gebäck von Förster und Vroni blieb dann bei uns für die Tour.
Schnell waren wir umringt und arbeiteten Hand in Hand, packten Päckchen, richteten Heißgetränke, reichten Gebäck, Obst und Joghurt, gaben Hygieneartikel aus und auch die ersten Kleidungsstücke wechselten ihre Besitzer.
Ruckzuck war der erste Behälter Eintopf leer und Birgit musste auffüllen, damit das Essen schnell wieder heiß wurde.
Ein junger Mann erzählte uns, dass er für Montag eine Einweisung in die Klinik hat und

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 20.04.2016 von Judith

- Zuwachs und Fügung -
Schon, als ich an der Rheinischen Straße aus dem Auto stieg, entdeckte ich etwas Schönes: ein Wildgänsepaar am Wasser dort hatte Junge, die wie kleine Wattebäuschchen um des Wildgänsepaar herumschwammen. Später stellte sich heraus, dass auch Ingrid sie gesehen hatte und ein hübsches Foto gemacht hat.
Eheleute „Wildgans“ hatten also Nachwuchs. Ob auch wir für unsere Touren Zuwachs bekommen werden?


Als ich am Schuppen ankam, wartete Micha bereits und wir stellten zusammen das Suppenfahrrad bereit, füllten schon mal die Wassercontainer für das Wasserbad und begannen mit dem Sortieren und Beladen des ersten Bollerwagens. Im Schuppen stand bereits auf dem zweiten Bollerwagen das Essen vom Sengelmannshof. Birgit, unser Heinzelmännchen

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 18.04.2016 von Kerstin

Angefangen hat die Tour, na wie soll es auch anders sein, "natürlich mit den Vorbereitungen. "
2 Bollerwagen sollten es diesmal sein, da sich zu wenig Tourgänger angemeldet hatten und es sich dann zu schwierig mit dem Suppenfahrrad gestalten würde.
Also bereiteten Ingrid und ich die Bollerwagen vor. Wir packten Tütchen mit Mettwürstchen, Käse und was Süßem. Heißes Tassen wurden auch mitgenommen, weil es heißt ja: "Etwas Warmes brauch der Mensch ".
Während wir am Vorbereiten waren, kamen Micha und Fabienne noch dazu, die mich zur Tour begleiteten. Kurze Zeit später, oh was schön, kamen Svenja und Birgitt dazu. Also, was soll noch schief gehen?!
Dann machten wir uns pünktlich auf zum ersten Treffpunkt am Café Nord, wo auch noch Markus dazu kam. Markus machte sich direkt auf den Weg, das Heiße Wasser von der Abia - Lounge, die uns immer Tatkräftig unterstützen, abzuholen.
Kaum da, füllte sich der Platz mit Bedürftigen. Viele heiße Getränke wurden von Birgit und Markus zubereitet. Dann brachten Vroni und Micha auch schon das leckere Gebäck, was wir immer von der Bäckerei Gebr. Förster gbr gespendet bekommen. Dafür ein großes Dankeschön!
Schon ging das Verteilen weiter: Hygiene-Artikel, Kleidung, Hundefutter und die von uns mitgebrachten Leckereien.
Da soweit alle versorgt waren und sich am Himmel dunkle Wolken zeigten, brachen wir auch schon zum nächsten Treffpunkt auf, zur Porschekanzel, wo wir schon erwartet wurden. Oh man! Es waren so viele, dass meine Sorge war, dass es nicht reichen könnte.
Ich drehte mich um und wen sah ich da? Meinen neuen Freund Kairo! Naja, der musste natürlich erstmal geschmust werden. Die Besitzer von Kairo sagten, wie dankbar sie sind, dass es uns gibt und mein neuer Freund bekam auch sein von ihm sehnlichst erwartetes Leckerchen. Wir führten viele Gespräche mit vielen Leuten, was auch einen Großteil unsere Aufgabe ausmacht, weil nicht nur ein voller Bauch reicht zum Zufriedensein, nein, manchmal ist es auch einfach wichtig, sich die Ängste und Nöte anzuhören und den einen oder anderen Tipp zu geben.
Und was soll ich euch sagen? Unser Philosoph K. hat Konkurrenz bekommen. Ein älterer Gast kam mit vielen Weisheiten um die Ecke und brachte uns sehr zum Lachen. Er sagte: „ Genau das ist es, was das Leben ausmacht: Glücklich Sein hat nichts damit zu tun, was man in der Geldbörse hat.“
Ach ja, so unrecht hat er gar nicht!  :D
Schnell mussten wir feststellen, dass wir nichts mehr zum Verteilen hatten. Also machten wir uns um 20:30 Uhr schon auf den Rückweg.
Es waren einige neue Gesichter dabei, die sehr glücklich über unsere Hilfe waren.
Damit wir den vielen Bedürftigen weiterhin helfen können brauchen wir "DICH "
Also runter von der Couch, mitkommen zur nächsten Tour und sehen, wie schön helfen sein kann!

Warm durch die Nacht - Tourbericht 15.04.2016 von Judith

-  Die „Läpper“-Tour –
Schon mittags teilte uns im Chat Ingrid mit, dass wir eine besonders große Spende von der Tafel erhalten hätten. So sortierten und packten Viola und sie schon am frühen Nachmittag und stellten alles bereit für die Tour. Wieder mal war ein zweiter Bollerwagen nötig, denn wir würden ja auch wieder Gebäck von Förster bekommen.
Als ich um 17 Uhr am Schuppen ankam, hatten Birgit und Kerstin schon das Suppenfahrrad gerichtet und die Spende der Tafel war schon auf dem ersten Bollerwagen geladen. Ich packte nun den zweiten mit den Kleidungsstücken, Hundefutter und Hygieneartikeln, die Ingrid ebenfalls bereitgelegt hatte. Mit der Unterstützung von Rouven und Micha zogen wir mit den vollbeladenen Fahrzeugen zum Café Nord.


Hier wurde unsere Ladung dann noch ergänzt mit

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 13.04.2016 von Judith

- Wir machten unsere eigene Demo: gegen soziale Kälte -
Wir wussten nicht genau, was uns blühte, wenn parallel zur Tour eine Demo und Gegendemos in der City stattfinden. Deshalb hatten wir schon vorab entschieden, gar nicht erst in die Nähe zu kommen und unsere Ausgabestellen auf den Platz vor Café Nord und Porschekanzel zu beschränken.
Birgit, Janita, Micha und ich trafen uns zeitig, um die Tour vorzubereiten. Ingrid hatte uns das Essen gebracht. Die Schüler der Realschule am Schloss Borbeck hatten ein leckeres Reisgericht gekocht, einmal mit Fleisch und einmal ohne für unsere vegetarischen Gäste. Während das Gericht im Fahrrad bereits erwärmt wurde, richteten wir den Bollerwagen. Wir wollten nur einen mitnehmen, da wir zu wenig Tourengänger waren.
Mit Unterstützung von Rouven, der noch dazukam, zogen wir pünktlich los. Kaum am Nord angekommen, kam noch Svenja dazu. Und sie kam nicht mit leeren Händen. Leckere Waffeln hatte sie mitgebracht, Süßigkeiten, Obst und Fischkonserven. Schon bald kamen auch Vroni und Micha mit dem Gebäck von Förster, einen kompletten Kofferraum voll! Wir konnten gar nicht alles mitnehmen und

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 08.04.2016 von Ingrid

- Kleider machen Leute -

Heute wurde viel gelacht. Schon bei der Vorbereitung hatten wir gute Laune. Birgit, Janita, Elke und ich sortierten die Spende der Tafel, und bereiteten die Bollerwagen und die Suppe vor. Vergnügt ging es dann mit Micha und Rouven gen Nord.

Wir waren schon eher dort, als geplant. Laura und Stefano, der heute zum ersten Mal da war, warteten bereits. Also ging es sofort los: Wasser holen im Abia und verteilen.


Mittlerweile versuchen sich einige Leute einzuschleichen, die eigentlich

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 06.04.2016 von Rita

Eigentlich müsste die Tour " warm und trocken durch die Nacht " getauft werden, denn immer wieder haben kalte Schauer uns überrascht.
Vorbereitet wurde die Tour von Elke, Janita, Fabi, Bigit und Bettina. Ich konnte aus der WiederbrauchBar noch Becher und Hundefutter mitbringen. Außerdem hatte ich meinen Vorratsschrank mal wieder aufgeräumt und noch weihnachtliche Schokoreste gefunden.
Am Café Nord warteten dann noch Jasmin, Laura, Sebastian und Hasan. Jasmin hatte noch Süßes und Hundefutter für unsere Schützlinge dabei. Danke dafür.
Die ersten Schüsseln chinesische Gemüsesuppe aus dem Sengelmannshof wechselten schnell die Besitzer.
Ingrid hatte uns noch mit ganz viel leckerem Brot von der Bäckerei Gebr. Foster gbr versorgt. Die Spende war wieder so großzügig, dass Viola, Ingrid und Oliver in der WiederbrauchBar weitere Portions-Pakete aus ganzen Broten packen konnten und Oliver sie noch zur Marktkirche als Nachschub nachgeliefert hat. Klasse!  So konnten wir viele Leute versorgen. 
Birgit zeigte Hasan ganz beherzt den Umgang mit dem Suppenfahrrad und von diesem Moment an war Hassan unser Mann an der Suppe. Gar nicht so einfach unsere Bedürftigen zu verstehen, wenn man erst seit 5 Monaten Deutsch lernt. Aber .... Hassan unseren Respekt hast du von allen, denn für die kurze Zeit hast du das super gemacht!
Jasmin und Sebastian haben sich um die Heißgetränke gekümmert und Laura hat fleißig bei der Brotausgabe geholfen. So haben unsere Neulinge emsig geholfen und die "alten Hasen" konnten Gespräche führen und auch kleinere Missverständnisse klären.
Nach 2 Töpfen Gemüsesuppe, 10 weiteren Dosen und mit fast leeren Bollerwagen zogen wir durchgefeuchtet und durchgefroren wieder zurück. Selbst auf dem Rückweg haben wir noch den ein oder anderen mit Brot, Käse und Hygieneartikeln versorgen können.
Wenn auch du einmal dabei sein willst, dann melde dich einfach an und sei dabei!
Veranstaltungslink:

Warm durch die Nacht - Tourbericht 04.04.2016 von Kerstin

Ausnahmsweise mal ein Bericht von mir. ;-)
Angefangen hat unsere Tour, wie eigentlich immer, mit den Vorbereitungen, die Elke und ich diesmal erledigten. Es wurden das Suppenfahrrad und ein Bollerwagen vorbereitet.
Warum nur ein Bollerwagen? Tja, weil eigentlich wenige Tourengänger angemeldet waren.
Aber, wie so oft, wurden wir positiv überrascht. Marco und unser Michael (dem es Gott sei Dank wieder besser geht) kamen noch, als wir die Vorbereitungen machten, dazu und packten mit an.
Na dann ab zum Café Nord, wo wir schon erwartet wurden von unseren Bedürftigen.
Und siehe da: auch noch mehr Tourengänger. Yippie! Bettina, Chukky und Tanja waren jetzt auch dabei, um anzupacken. Da kann doch nichts mehr schief gehen! :D
Ingrid, die uns das Gebäck, was uns großzügig von der Bäckerei Förster gespendet wurde, mitgebracht hatte, blieb auch, um uns noch zu unterstützen.
So konnten wir leckere Suppe verteilen, heiße Getränke rausgeben und, was auch oft sehr wichtig ist, viele Gespräche führen.
Heute konnten wir auch viele Vierbeiner glücklich machen, die mit ihren Herrchen vorbei kamen, um eine leckere Suppen zu sich zu nehmen.
Unser K. war heute sehr gesprächig und wir führten sehr lustige Gespräche.
Er zeigte mir seine „Küche“ mit seinen „integrierten Rezepten“, wovon ich auch ein Foto machen sollte, was ich dann auch tat.
So, wie ihr lesen könnt, ist es für unsere Bedürftigen genauso wichtig, mal ein bisschen Spaß zu haben, wie auch ein Offenes Ohr für ihr Sorgen und Nöte zu haben.
Damit ihr euch einfach mal selbst ein Bild davon machen könnt, scheut euch nicht! Begleitet uns doch mit auf die nächste Tour!  ;-)

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