Essen packt an!

Neues von „Eiskalt helfen“ 18.01.2021 (Domenik)

Aina und ich haben uns am 18.1.21 um 20:30 Uhr am HBF Essen getroffen und sind nach Steele gefahren.
Da haben wir P. angetroffen und ich habe mit ihm ein bisschen geredet.
Danach sind wir weiter Richtung Rüttenscheid. Haben da eine Frau gesehen und gefragt, ob sie was Warmes zu essen und zu trinken möchte. Das hat sie allerdings abgelehnt.
Also wieder ins Auto und weiter ging es nach Stadwald. Da haben wir mit einem Herren gesprochen und ihm erklärt, wie die Schritte sind, um von der Straße zu kommen.
Nach langem hin und her sind wir dann in die City gefahren und haben da die Leute abgeklappert.
Am Ende der Tour hatten wir 0 Uhr, das heiße Wasser war leer und ich einen neuen Einblick bekommen. Haben auch hier und da so den ein oder anderen getroffen, den ich auch schon aus dem Zelt des DRK Essen Borbeck
 kenne und mit denen geredet.
LG Domenik

Neues von „Eiskalt helfen“ 16.01.2021 (Aina)

Wir starten immer in unserer Küche, um heißes Wasser zu kochen! Ich packe meinen Kofferraum voll und starte Richtung André!
Heute war etwas Besonderes, weil Nadine unseren Oberbürgermeister Thomas Kufen eingeladen hatte, um zu zeigen, was wir so ehrenamtlich für die bedürftigen Obdachlosen so tun.
Wir haben uns am HBF mit Nadine, Bella, Marcel, Sarah und Sven getroffen! Die Bedürftigen, die zum Zelt des DRK Essen Borbeck
gebracht werden wollten, waren auch schon da!
Herr Kufen und Betty sind dann zu uns gestoßen und unser OB hat sich bei uns allen erkundigt, was wir so berufliches machen! Was wir so für die Menschen auf der Straße so machen! Er ist sogar bereit, mal eine Nachttour mit uns zu machen.
Da es immer doller anfing zu schneien, sind wir dann zügig losgefahren, Nadine und die Fahrer Richtung Zelt, André und ich Richtung Schlafplätze!
Kurz am Rande erwähnt: Ein uns bekannter Herr war gestern leider nicht bereit, mit uns zu sprechen oder überhaupt mit uns zu kooperieren!
Wir sind dann weitergefahren und  der ein oder andere hat gerne etwas Warmes genommen! Es war gut, dass wir mal nicht so viele angetroffen haben wie sonst!

Neues von „Eiskalt helfen“ 01.01.2021 (Daniel)

Zur ersten Runde dieses Jahr trafen wir uns um 20:00 Uhr an der Garage... Haben kurz die Route besprochen und uns auf 2 Fahrzeuge aufgeteilt.
Andre, Markus und Sven sind in den Norden, Aina und ich sind in den Süden der Stadt gestartet. Haben der Rü entlang angefangen und dann eine Frau auf dem Boden sitzen gesehen. Für P. direkt erstmal einen Kaffee fertig gemacht, ihm diesen gebracht, ein frohes neues Jahr gewünscht, worüber er sich sehr gefreut hat  , kurzen Smalltalk mit ihm gehalten und gefragt, wie es ihm geht und ob er sonst etwas braucht.
Weiter zu der Dame, die uns nicht bekannt war... Diese wurde bereits von einer Frau (Julia) versorgt. Wir stellten uns erst einmal vor und teilten mit, dass wir von EPA sind und im Rahmen von "Eiskalt helfen" durch das Stadtgebiet „patrouillieren“ und warme Getränke sowie 5-Minuten- Terrinen und Decken, Schlafsäcke sowie warme Kleidung etc. an Bedürftige verteilen... Julia sagte uns, dass sie sich öfter um Bedürftige kümmert, von EPA schon mal gelesen hatte, aber sich noch nie mit uns in Verbindung gesetzt hat. Wir haben Julias Engagement begrüßt und sie dazu eingeladen, uns bei unserer Sache zu unterstützen, da wir gemeinsam mehr bewegen können als alleine. Sie wird sich hoffentlich via FB an uns wenden  . Im Verlauf unseres Gesprächs kam ein Mann hinzu, der mit der Dame "unterwegs" war. Julia meinte, sie würde auch diesen versorgen, da sie noch genug dabei hat. Die Situation schien unbedenklich und so wünschten wir alles Gute und zogen weiter.
Weiter über die Rü. Außer verwaisten Schlafstätten haben wir dort niemanden mehr angetroffen. Der Herr am

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Neues von „Eiskalt helfen“ 26.12.2020 (Michelle)

Gegen 20 Uhr haben Mama (Aina) und ich uns auf den Weg gemacht, um André abzuholen. Danach haben wir uns mit den anderen an der Garage getroffen und das Team vom Suppenfahrrad getroffen.
Betty hat uns an der Garage noch Weihnachtstüten für die Obdachlosen übergeben.
Danach haben wir uns in 2 Teams aufgeteilt. Team 1: André, Lara und Nico sind zum K. Park und nach Bottrop gefahren. Team 2: Meine Mama Aina, Kiki, Daniel und ich sind nach Rüttenscheid gefahren, wo wir ein paar Obdachlose angetroffen haben, die gerne warme Getränke und Essen angenommen haben. Wir hatten für den Obdachlosen D. aus Rüttenscheid einen neuen Schlafsack und Rucksack dabei, allerdings haben wir D. nicht angetroffen.
Danach sind wir zum S. gefahren, wo wir einen weiteren Obdachlosen angetroffen haben und eine Weihnachtsgeschenktüte übergeben haben.
Nach einer kurzen, netten Unterhaltung am S. haben wir uns mit dem anderen Team in der Stadt getroffen. Dort haben wir einige Obdachlose angetroffen und

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Neues von „Eiskalt helfen“ 17.12.2020 (Kiki)

Hallo ihr Lieben,
tja, ich soll nun einen Bericht schreiben von der gestrigen Tour. Ich bin ein Neuling und muss sagen, ich war ganz schön aufgeregt, bevor wir losgefahren sind. Man macht sich vor der ersten Tour viele Gedanken:
Wird man das verkraften können?
Was erwartet einen auf der Straße?
Wie sind die Menschen drauf?
Was könnten die Menschen brauchen?
Ich meine, die haben ja schließlich nicht auf uns gewartet und sich sicherlich schon irgendwas selbst besorgt?! Fragen über Fragen.
Ich hatte dann die glorreiche Idee, Sandwiches zu machen, um diese dann einzeln verpackt zu verteilen. Dann wurde ich von der lieben

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Neues von „Eiskalt helfen“ 09.12.2020 (Aina)

Neues von „Eiskalt helfen“ 9.12.2020 (Aina)
Ich holte André um 19 Uhr ab, um gemeinsam noch etwas Süßes einkaufen. Von da aus machten wir eine kurze Runde durch Steele, wo aber noch keiner war.
Wir haben uns dann mit Markus getroffen, um zu einem Obdachlosen zu gehen, um Näheres zu erfahren, um ihm gegebenenfalls zu helfen . Dieses Gespräch mit diesem Obdachlosen war schon etwas Besonderes, weil er doch sehr belesen ist und alles andere als typisch obdachlos.
Na ja, von da aus ging es dann ins Lager, um einen Rollstuhl zu holen, um den zu einem Obdachlosen zu bringen, der nicht mehr laufen kann vor Schmerzen. Da sind wir auch hingefahren und er hat sich wahnsinnig gefreut. Er nahm auch

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Neues von „Eiskalt helfen“ 29.11.2020

Hallöchen ihr da draußen,
Nadine kam auf die Idee, heute (29.11.) loszuziehen, um mal zu schauen, wie es den Bedürftigen da draußen so geht, und um Warmes zu reichen bei den lausigen Temperaturen!!!
Also sind wir heute am 1. Advent mit einer Handvoll Leuten losgezogen!!!
André und ich sind spontan zu Lidl am HBF gefahren und haben Schokolade geholt, um die später dann zu verteilen!!! Klar wurden wir komisch angeschaut und nen blöder Spruch kam auch noch ( jaja andere wollen auch noch Schokolade haben); was wir natürlich aufklärten, wofür wir die jetzt kauften!!!
Nadine, Sarah, Lisa, André und ich haben uns um 17.30 Uhr an der Garage getroffen!!! Die drei Mädels hatten schon Wasser gekocht und Bollerwagen mit Terrinen, Kaffee, Tee und Süßem gefüllt!!! Bei Bedarf bekommen wir auch neues, warmes Wasser bei MC Donald.
Wir haben dann entschieden, dass wir uns aufteilen und die Mädels durch die Innenstadt laufen und wir mit dem Auto die Stellen abfahren, die wir kannten!!!
Oh man, jedes Mal, wenn wir Bedürftige antrafen, wurden die warmen Getränke und die Süßigkeiten sehr gerne angenommen!!! Auch die Schlafsäcke und Decken wurden wieder gebraucht!!! Und ich kann euch sagen, es war jetzt schon furchtbar eiskalt da draußen, dass ich es kaum aushalten konnte!!!
Wir alle haben es verdammt gut, denn wir sitzen im Warmen, auf einer gemütlichen Couch und legen uns ins kuschelig warme Bett, aber da draußen ist es nicht warm und auch nicht kuschelig!!!
Schaut nicht weg, fragt, ob jemand etwas braucht!!! Lasst es uns wissen, wo und was!!!
Liebe Grüße Nadine, Sarah, Lisa, André und Aina

Neues aus der Obdachlosenbotschaft 12.11.2020 von André

Ein neuer Winter steht vor der Türe und schon sind wir wieder auf der Piste…. trotz milderem Wetter und Corona in aller Munde.
EPA erhielt via DRK einen Notruf und so beschlossen Aina und ich, uns Donnerstagabend diesem anzunehmen. Routiniert alles zusammengepackt und noch Schnuckerkram eingekauft ging es dann auch schon ab nach Steele.

Am besagten Ort fanden wir dann auch Frau R. vor. Leider stellten wir direkt fest, dass sie mit sich selbst redete. Wir gingen hin und stellten uns vor… ich denke, es wurde zumindest Notiz von uns genommen. Dann bekamen wir die Frage gestellt, wann denn der 2.Weltkrieg angefangen hätte. Naja, so genau wussten wir das jetzt auch nicht... sie wollte halt den genauen Tag wissen.
Wir unterhielten uns ein bisschen weiter, aber stellten immer mehr fest, dass sie unsere Hilfe erstmal ablehnt. Wir sollen uns um die anderen kümmern, aber

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Neues aus der Obdachlosenbotschaft 25.05.2020 von Evelyn

Heute haben wir mal was wirklich Positives zu berichten.
Da ich keinen Namen nennen möchte, nennen wir den Bedürftigen mal " Motte ".
Um ihn geht es heute und ich kann euch sagen, ich habe immer noch einen Kloß im Hals...
Also, Motte lebt schon lange auf der Straße, ist extrem alkoholkrank, ist mit vielen Menschen aufgrund seines Alkoholproblems angeeckt und kam in letzter Zeit nicht mehr mit seinem Leben zurecht.
Er trank und trank...bis zur Besinnungslosigkeit!
Das stimmte Lisa und mich oft traurig, denn er ist eigentlich ein sehr lieber Mensch.
Doch an solchen Tagen, an denen er so viel trank, war er ein Anderer...

Wir erwischten ihn vor knapp 3 Wochen an seinem Stammplatz...da trafen wir ihn meistens an, wenn er nicht am Suppenfahrrad erschien. Wenn von unseren Schützlingen jemand nicht erscheint, so laufen wir dann zu ihren gewohnten Plätzen und schauen, ob alles in Ordnung ist. Meistens haben wir ein paar Bedürftige auf dem Rückweg vom " Streetworking " im Schlepptau.
Vor knapp 3 Wochen also, da ging es Motte richtig schlecht. Er weinte und klagte uns sein Leid. Das ganze Leben auf der Straße sei beschissen, er habe die Schnauze voll, wolle das Alles so nicht mehr, er sei am Ende...
Es ist schwer, wenn jemand schon zig Anläufe hatte, ihn dazu zu bewegen, den Schritt

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Betty über den 1. (Über)Gabezaun in Essen

Betty: "Die Helfer von „Essen packt an!“ haben heute den ersten (Über)Gabezaun für Obdachlose betreut. Auf diese Weise konnten Essen und gestern bestellte Kleidung kontaktlos und doch persönlich übergeben werden.

Hinter dem Projekt stehen furchtlose Helfer und viele wundervolle Einzelspender. Miteinander machen sie unsere Stadt ein bisschen menschlicher. Danke dafür!

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