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Unwetter Zentrale

Warm durch die Nacht - Tourbericht 29.01.2016 von Judith

- erst zögernd, dann doch richtig -
 
Noch bis zum Vormittag war unklar, ob die Tour überhaupt würde stattfinden können. Alle, die sich mit unserem Suppenfahrrad auskennen, waren verhindert und es gab nur eine feste Anmeldung für die Veranstaltung, und die von Adrian, der bisher erst eine Tour mitgegangen war. Telefonisch und per PN verständigten wir uns und beschlossen schließlich eine „Terrinen- und Gesprächstour“ auf die Beine zu stellen, notfalls mit zwei Leuten.
Doch dann kam wieder ganz wundersam alles anders: plötzlich hatten wir doch ein Team mit fünf Leuten zusammen: Fabienne, Melanie, Maren Adrian und ich, zwar alles keine Leute, die das Bedienen des Suppenfahrrades beherrschen, aber alle fünf hochmotiviert, diese Tour als „Terrinen-Tour“ durchzuziehen, damit sie auf keinen Fall ausfallen müsste.
 
Unser „Heinzelmännchen“ Ingrid war mittags zum Schuppen gefahren und hatte uns alles perfekt vorbereitet und uns dadurch vieles erleichtert. Eine Spende der Tafel lag bereit , Obst, Joghurt, Gebäck, Brot und Süßigkeiten und war von Ingrid noch mit weiteren Brotpäckchen ergänzt worden. Selbst heißes Wasser war schon in unseren Thermosbehälter gefüllt. So entschlossen wir uns kurzerhand, nun doch einen zweiten Bollerwagen einzusetzen und, entgegen unserer ursprünglichen Planung, doch auch Kleidung mitzunehmen.
 
Durch die Vorarbeit von Ingrid konnten wir uns recht früh auf den Weg machen. Als wir auf den Platz vor dem Café Nord zuliefen, sah ich eine große Truppe Leute und meinte erst schon, dass wir bereits erwartet würden. Als wir näher herankamen, stellte sich dann aber heraus, dass dort eine große Truppe der Dealer
zusammenstand und wohl ihrerseits auf Kundschaft wartete. Mein Eindruck ist, es werden immer mehr!
Das bestätigte dann auch unser J. , als er zu uns kam: "Boah, auf dem kurzen Weg hier zu euch bin ich viermal angesprochen worden, ob ich "was Weißes" brauche!“ (vielleicht sollte man sich in den Bemühungen um ein sauberes Stadtbild doch eher um den Rheinischen-, als um den Willy Brandt-Platz kümmern!?!)

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Obdachlosenbotschaft - Ein Fallbeispiel

Bericht von Janita

Guten Morgäääää(hhh)n ihr Lieben und Nicht Lieben (davon gibt es immer welche sicher  ;-) )

Hab euch lange mit meinem Gelaber verschont, jetzt müsst ihr es leider wieder über euch ergehen lassen, es geht nämlich um die Wohnungslosenbotschaft und dass ich versuchen werde auch darüber mal den einen oder anderen anonymisierten Bericht zu verfassen.

Ich persönlich finde es ein wenig schwer, weil ich auch denke man sollte mit sowas vorsichtig sein, hoffe ich bekomme das hin ohne das es zu trocken wird.

Möchte euch mal von den letzten 2 Wochen erzählen:
Vor 2 Wochen bekam ich gesagt, jemand hätte ein Problem und wolle mit mir reden, da ich zu der Zeit auch wieder öfters auf Tour mit war, kam der Kontakt zu Lisa (Name geändert) schnell zu Stande.
Sie sagte mir, dass sie einfach Probleme bei der Wohnungsfindung hat und ob ich ihr dabei helfen, sie unterstützen kann. Dabei kommen (wetterbedingt) bei ihr noch einige gesundheitliche Probleme dazu, warum wir auch sofort zur Tat schritten und uns für den nächsten Tag verabredeten, um 8 Uhr am HBF um zu eine der größten Immobiliengesellschaften zu gehen.

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 27.01.16 von Andreas

Hahn im Korb, oder: Qualität vor Quantität

Das hatte ich auch noch nicht, schaut Euch mal an wer gestern mit auf Tour gegangen ist; Birgit, Fabienne, Janita, Anna, Evy, Dr. Martina Merkt (neu im Team)….und ich; soll sagen, ein Mann, umgeben von 6 Frauen. Das nenne ich mal „Hahn im Korb“. Also Männer, wenn Ihr mal alleine unter Frauen sein wollt, müsst Ihr nur auf unsere Touren durch die City kommen „wink“-Emoticon.

Vroni und Michael hatten ein komplettes Auto voll mit Garderobe und Brot von der Bäckerei Förster. Und das ist nicht übertrieben, der Wagen war wirklich komplett voll.

Nun denn, dieser Abend sollte mehr oder weniger komplett verregnet sein. Zum Glück war es nicht besonders kalt. Dennoch war die Stadt ziemlich unterbevölkert und auch unsere Bedürftigen waren nicht in der sonst üblichen Mannschaftsstärke vertreten. Aber für jene, die zu uns kamen, waren wir wieder der verlässliche Ankerpunkt des Tages.

Die Suppe kam diesmal wieder vom Sengelmannshof aus Kettwig. Dass sie - wie üblich - sehr lecker sein musste, bewies allein die Tatsache, dass wir schon um 20:30 Uhr alles verteilt hatten.

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 25.01.2016 von Ingrid

Back to the roots, mit dem Bollerwagen durch die Essener City
(wie vor 1 Jahr)

Wegen krankheitsbedingter Ausfälle und anderer Ursachen mussten wir heute auf das Suppenfahrrad verzichten. Eine rechtzeitige Vorbereitung war leider nicht möglich.
So zogen Hartmut, M., Rita und ich mit 2 voll bepackten Wagen zum Nord. Vorher hatten wir noch Spenden von Steffi und Rita aufgeladen.

Mir Verwunderung wurde unser kleiner Treck empfangen. „Ist das Fahrrad defekt? Nein, nicht, Gott sei Dank!“ war des Öfteren zu hören.

Die Brot und Gebäckspende von Förster musste erst mal auf dem Wagen in kleine Tüten verpackt werden, bevor wir an die Kleidung rankamen. Das heiße Wasser vom Abia benötigten wir heute auch für die 5 Min. Suppen.

Frank, Hans, Christian und Martin stießen heute zum 1. Mal zu uns als Tourbegleiter. Rita und Hartmut erklärten ihnen die Abläufe.
So manches Problem wurde bei einem Kaffee oder Tee mit unseren OfWlern besprochen oder nur mal die Sorgen mitgeteilt. Wir sind auch ein Gesprächsventil für den Einen oder Anderen, da sonst Niemand zuhört.

An der Marktkirche war heute mal wieder Hochbetrieb. Unermüdlich wurden die 5 Min. Terrinen mit Wasser gefüllt,  heiße Getränke, Brot, Gebäck, Obst und Süßes verteilt.
2 Schlafsäcke, Decken und Isomatte wechselten die Besitzer und sorgen in der Nacht für etwas Wärme. Hier brauchen wir wieder dringend Nachschub! Schlafsäcke und Isomatten, natürlich auch gebraucht, werden wieder dringend bei uns benötigt. Sie sind immer viel zu schnell weg. Leider halten

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Warm durch die Nacht - Tourbericht 23.01.2016 von Ingrid

Weitergemacht

Wie ihr bereits gelesen habt, mussten wir die Freitagstour abbrechen. Spontan beschlossen wir, sie am nächsten Tag, außerplanmäßig, weiterzuführen.
Brot und Suppen waren noch ausreichend da.
Unsere Lagerfeen Anja, und Andrea hatten mal wieder einen tollen Job gemacht und Alles zur Mitnahme in Kray bereitgelegt. Die angelieferten Spenden waren auch bereits wieder tip top verarbeitet.
Nachdem Famara, dank der frühen Vorbereitungszeit, unser Fahrrad auch von innen mal wieder auf Hochglanz gebracht hat, konnten Hartmut, Fabienne, Annika und ich pünktlich um 18Uhr mit der heißen Suppe starten.

Als wir ankamen, wartete Niemand auf uns, wir kamen ja auch unangekündigt! Das dauerte allerdings nicht lange. Wie aus dem Nichts kamen bekannte und unbekannte Gesichter zu uns.
Die Freude war groß, uns zu sehen.
Zu unserer Überraschung erhielten wir noch eine großzügige Sachspende gebracht, die ich allerdings, bis auf das Obst, erst mal in meinem PKW unterbringen musste. Wir werden die Sachen aber wunderbar am Montag einsetzen können. Lange Unterhosen, Socken und vieles andere.

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